Aktuelle Ausstellung | SWIM CITY

Ausstellung SWIM CITY
im AIT-ArchitekturSalon München

Ausstellungsdauer: 14.11.2019 - 12.1.2020

Vernissage: Mittwoch, 13. November 2019 | 19:30 Uhr

Begrüßung durch Kristina Bacht, AIT-ArchitekturSalon
Einführung von Andreas Ruby, Direktor des S AM Schweizerisches Architekturmuseum
Vortrag von Tim Edler, Flussbad Berlin / realities:united, DE-Berlin

Zum Jahresabschluss präsentiert der AIT-ArchitekturSalon in München die Ausstellung „Swim City“ des S AM Schweizerisches Architekturmuseum.  Die Schau ist vom 14. November 2019 bis zum  12. Januar 2020 zu sehen.

Die Ausstellung „Swim City“ lenkt erstmals den Blick auf ein zeitgenössisches Phänomen im urbanen Raum: das Flussschwimmen als Massenbewegung.
Schweizer Städte haben bei der Entwicklung dieser Aktivität in den letzten Jahrzehnten eine Vorreiterrolle gespielt, indem sie den Fluss alsnatürlichen öffentlichen Raum in der gebauten Umwelt erschlossen haben. Die Schweizer Badewelt stellt ein Vorbild für andere Metropolendar, wie die Flussräume zurückgewonnen werden können, um die urbane Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Porträtiert werden Flussbäder in Basel, Bern, Zürich, Genf sowie Berlin (Flussbad Berlin), Paris (Ilot Vert ), Brüssel (POOL IS COOL), London (Thames Baths), New York (+POOL) und Boston (Swimmable Charles Initiative).


Flussschwimmen / river swimming, Basel © Lucia de Mosteyrin Munoz


Im Fokus der Ausstellung „Swim City“ steht die Bedeutung des öffentlichen Raums: der Fluss als frei zugänglicher Vergnügungsort für alle. Das Erlebnis Flussschwimmen wird in der Schau greifbar gemacht und die historische Entwicklung in den verschiedenen Städten beleuchtet. Darüber hinaus wird dessen heutige Ausprägung, aber auch seine Relevanz für die Schaffung lebenswerter Städte verdeutlicht. Das Flussschwimmen ist heute in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit. Dass die städtischen Flüsse so genutzt werden können, lässt sich aber auf bewusste politische (z.B. das schweizweite Phosphatverbot in Reinigungsmitteln, das die Wasserqualität signifikant verbesserte) und gestalterische Interventionen (z.B. der Bau von Treppen für den Ein- und Ausstieg in den respektive aus dem Fluss) zurückführen.

Im Zentrum der Ausstellung steht die urbane Badekultur in den Schweizer Städten Basel, Bern, Zürich und Genf.
Beleuchtet werden die lokalen Besonderheiten und die jeweiligen historischen Entwicklungen. Die Schau präsentiert ergänzend internationale Flussbadprojekte, die sich am Schweizer Beispiel orientieren, und zeigt auf, wie diese Städte bei der Erschließung ihrer Wasserwege als Schwimm- und Erholungsräume für alle vorgehen. Ausgestellt  werden europäische Projekte in Berlin (Flussbad Berlin), Brüssel (POOL IS COOL), London (Thames Baths) und Paris (Ilot Vert)  sowie
Unternehmungen in den USA in Boston (Charles River Swimming Initiative) und New York (+POOL).

Den Perspektivwechsel beim Flussbaden – nicht das Wasser zieht, wie gewohnt, an einem vorbei, sondern die Stadt – wird in einer großformatige Filminstallation des Zürcher Regisseur Jürg Egli (von 2018) erlebbar gemacht. Dieser zeichnet den Blick des Schwimmers auf die vier Schweizer Städte Basel, Bern, Zürich und Genf nach.


Publikation
S AM – Andreas Ruby, Yuma Shinohara (HG. / ED.): Swim City.
Christoph Merian Verlag, ISBN 978-3-85616-889-6,Deutsch / Englisch, 224 S., EUR 38,-

 

Anmeldungen zu den Veranstaltungen werden erbeten unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

Swim City ist eine Leihgabe des S AM Schweizerisches Architekturmuseum und wurde kuratiert von Barbara Buser, Andreas Ruby und Yuma Shinohara.
Der Ausstellungsteil mit den internationalen Projekten entstand in Zusammenarbeit mit der Future Architecture Platform, einem Verbund europäischer Architekturinstitutionen, der innovative Positio­nen in Architektur und Städtebau fördert.

     
 
 
 
 

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