Vorschau

Ausstellung «Schweizweit» in Kooperation mit dem SAM Schweizerisches Architekturmuseum
Ausstellung: 20. September bis 26. Oktober 2017

Vernissage: Dienstag, 19. September 2017 | 19:30 Uhr
mit einer Einführung durch Andreas Ruby, Direktor des SAM Schweizerisches Architekturmuseum, CH-Basel

   
  Staehelin Meyer, Apartment houses Riehen         Angela Deuber, Thal school                              

Der Künstler Ben Vautier provozierte 1992 mit dem Schriftzug «La Suisse n’existe pas» am Eingang des Schweizer Pavillons an der Weltausstellung in Sevilla. Er wollte auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt des Landes verweisen, traf damit aber einen empfindlichen Nerv. Genauso könnte behauptet werden «L’architecture Suisse n’existe pas». Während das Bild der Schweizer Architektur vor allem international noch immer sehr stark von den 1990er Jahren und dem Minimalismus geprägt wird, präsentiert sich die gebaute Realität als regional differenzierter und heterogener: «Schweizer Architekturen» statt «Die Schweizer Architektur».
Die erste Ausstellung unter der Leitung von S AM-Direktor Andreas Ruby spiegelt seine Vision für das S AM wider: schwellenlos, zeitgenössisch, kollaborativ, schweizweit. In Zusammenarbeit mit 162 Architekturbüros aus allen Landesteilen hat das S AM einen visuellen Atlas der aktuellen Schweizer Bauproduktion erstellt. Durch grossformatige Projektionen wird die Schweiz ins Museum geholt. Die Ausstellung zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Themen, Inhalten und formalen Strategien, die Schweizer Architekten heute beschäftigen.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung wird in Kürze veröffentlicht.


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Ausstellung Staab Architekten – »Raumgewinn«

Vernissage: Donnerstag, 9. November 2017 | 19:30 Uhr
mit einer Einführung von Volker Staab und Per Pedersen, Staab Architekten, DE-Berlin

Staab Architekten sind dafür bekannt, bei ihren Museumsbauten passgenaue Lösungen für den jeweiligen Ort zu entwickeln und die Gebäude auf vielen Ebenen mit der Stadt zu verweben.
Unter dem Titel wird das Verhältnis der Museen zum Stadtraum thematisiert. Drei Installationen zu realisierten Bauten zeigen exemplarisch, wie unterschiedlich die Nutzung und Aneignung der bewusst gestalteten Schnittstellen zwischen Stadt und Museum verlaufen können.


© Marcus Ebener


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Vorschau 2018

Ausstellung »Jan Störmer«
Ausstellung »Cruz y Ortiz«»
Ausstellung »Prägung und Reflexion – Gruppenausstellung der Braunschweiger Schule«