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AllesWirdGut "Weg schauen"

Eine internationale Wanderausstellung auf Initiative des Bündner Heimatschutzes in Kooperation mit weiteren Akteuren.

In der Ausstellung Weg schauen thematisiert das Architektenteam AllesWirdGut anhand zweier Bauprojekte den Platz in und zwischen den Gebäuden: die Wege, Durchgänge, den öffentlichen Raum. Mithilfe von Positiv- und Negativobjekten, storyboard-ähnlichen Perspektivfolgen und "Wegpartituren" untersucht AllesWirdGut das Potential von alltäglichen Orten und entwirft für den Galerieraum eine poetische Analyse dazu.
 
Das Wiener Architekturbüro mit dem grundoptimistischen Namen AllesWirdGut arbeitet seit 1999 an Projekten mit sehr unterschiedlichen Parametern. In den letzten Jahren entstanden beispielsweise das Zivilschutzzentrum Innichen in Südtirol (2007), die spektakuläre Neugestaltung des Festspielgeländes Römersteinbruch (2008) und Österreichs größtes Passiv-Bürogebäude, das Niederösterreich Haus Krems (mit feld72, 2010), sowie die vielbeachtete Wohnanlage Herzberg (ebenfalls mit feld72). Heuer hat AllesWirdGut mit der Planung des Technikzentrums St. Pölten begonnen (Fertigstellung 2014), und gewann den Wettbewerb für den Neubau desLandratsamtes in Erlangen.

 
In ihren Projekten konzentriert sich AllesWirdGut vor allem auf Inhalte und Synergien, also auf sich ergänzende und somit Ressourcen sparende Funktionen. AllesWirdGut bewies mit einer Vielzahl von Projekten ihre besondere Gabe, die Umgebung, den Kontext eines Bauvorhabens zu analysieren und bestmöglich in ihre Entwürfe zu integrieren. Egal ob die Aufgabe ein zentraler Platz, eine Wohnanlage oder ein ganzes Stadtviertel sind, Ziel bleibt es stets, zusätzliche Qualitäten zu finden und entsprechend zu realisieren.
 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 23.10.2012 | 19:30 Uhr mit einem Werkvortrag von Herwig Spiegl und Andreas Marth, AllesWirdGut
Ausstellungsdauer: .24.10. - 20.11.2012

 


Der nicht mehr gebrauchte Stall

Eine internationale Wanderausstellung auf Initiative des Bündner Heimatschutzes in Kooperation mit weiteren Akteuren.

Die Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall“ macht den Wandel der Landschaften am Beispiel von Stallbrachen in der Schweiz, in Österreich, in Italien und in Deutschland sichtbar. Während die Städte den Glanz der vergangenen Industriezeit in den alten Fabrikbrachen herausstellen, verfallen die Zeugen des ländlichen Zeitalters in den Alpen. Die Ausstellung zeigt, wie ähnlich und zugleich wie vielfältig sich der europäische Raum in seinen Stallbrachen darstellt. Die Entwicklung der Ställe ist ein Paradebeispiel dafür, dass Baukunde Menschen-, Volks- und Gesellschaftskunde in einem ist.
        
Die Ausstellung beginnt mit einer Reise durch die „Stallzeit“, die als Periode der kargen Lebensverhältnisse gilt, zeigt dann die „Stallmoderne“ mit ihrem Anfang in den Sechzigerjahren und endet mit den „Stallutopien“. In Projekten wird aufgezeigt, wie landwirtschaftliche Brachen, Stadel und Scheunen neu genutzt werden können.
 
Gerade in jüngster Zeit dreht sich die Diskussion um die Zukunft der Entwicklung in Alpengebieten auch um die Frage, wie Berggemeinden ihre Vitalität erhalten können. Wie entwickeln sich die zunehmenden Einflüsse der Freizeit- und Tourismusgesellschaft und der Zentren weiter? Die aktuelle Entwicklung, die durch die Globalisierung angetrieben wird, schwächt die Selbststeuerung der Gemeinwesen in den Bergregionen. Es gibt ganz klar eine Zunahme von Tourismusnutzungen, mehr Zweitwohnungen und mehr Freizeit- und Bodennutzungen. In der Folge werden die alpinen Gebiete zu Komplementärräumen der Metropole. Die alpinen Gebiete verlieren damit ihre vertraute Identität als Landwirtschaftsraum und als „Stallraum“.
 
Der Ausdruck Stall kommt von „stabulum“ (Standort, Platz). Im Tätigkeitswort „stare“ ist Stillstand in der Bewegung zu erkennen. Dem Objekt „Stall“ haftet der „Stallgeruch“ an, der für das Alte, Vergangene, Abgedrängte und Ausgemusterte steht. Zugleich ist der „Stall“ aber auch ein Bild für existentielle Verhältnisse. Das Bild verweist auf die lebenswichtigen Tätigkeiten der Menschen, auf die Bearbeitung und Bewirtschaftung des Bodens, auf die „Landwirtschaft“ also, die betrieben wird, um Nahrung, Lebensmittel, zu gewinnen.
 
Bis heute sind Wortverbindungen wie „Stalldrang“ und „Stallwärme“ geläufig. Man kann diesen Sprachgebrauch als Anzeichen dafür deuten, dass das Einfache und Archaische wieder an Attraktivität gewinnt. Am Beispiel von Ställen wird über die Gegenwart und ihre Entwicklung reflektiert – über dasjenige nachgedacht, was uns beunruhigt, weil Komplexität und Unübersichtlichkeit wachsen.
 
Stallgeruch im Zeitalter der Hypermobilität, Stalldrang nach dem Einfachen in der Aera des Virtuellen und der globalen Beschleunigung – dieser Spannungsbogen fordert die Ausstellungsbesucher auf, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen.
 
Das Publikum soll sich in Veranstaltungen äussern können. Sozial-, Raum- und Architekturwissenschaft haben dabei nicht das letzte Wort, sind aber die Grundlage, um das Architektonische und das Gebaute mit den gesellschaftlichen Entwicklungen verbinden zu können. Die Resonanz an den verschiedenen Standorten der Ausstellung bestätigt, dass die Verunsicherung und die Monotonie der Siedlungsbilder in manchen Orten, die kleine Welt der Dörfer, der Ställe und Scheunen in ein neues Licht rücken.
 
In der Ausstellung werden Fragen aufgeworfen, die für die Entwicklung im ländlichen Raum brisant sind.


Die Laudatio im Rahmen der Vernissage wird Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach halten.
Prof. Dr. Hans-Peter Meier-Dallach, geb. 1944 in Quarten, Schweiz, leitet das Institut culturprospectiv und World Drives Association, ein internationales Netzwerk zur Förderung der Forschung und ist Stiftungsrat der World Society Foundation. Er hat zahlreiche Forschungsprojekte im Bereich Regionen, Stadt und Kultur durchgeführt, verschiedene Publikationen verfasst und vermittelt mit thematischen Ausstellungen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Ein wichtiges Thema ist die Wirkung globaler Entwicklungen auf den alpinen und ländlichen Raum. Die Beobachtung und Aufarbeitung dieser ist der Fokus für das Konzept und die Resonanz der Ausstellung „Der nicht mehr gebrauchte Stall", die sich der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der landwirtschaftlichen Brachen in verschiedenen Regionen Europas, der Schweiz, Österreichs und des Südtirols widmet Die Ausstellung löst die interdisziplinäre Suche nach Lösungen aus, die Architektur, Sozialwissenschaft, Raum- und Regionalpolitik und die Bevölkerung anspricht.



Kuratorium: Hans-Peter Meier (Zürich) und Susanne Waiz (Bozen)
Bisherige Ausstellungsorte und mitbeteiligte Akteure:
Das Gelbe Haus, Flims, 
3. Juli 2010 bis 17. Oktober 2010
vai – Vorarlberger Architektur Institut, Dornbirn
, 20. Januar 2011 bis 31. März 2011
Fundaziun La Tuor, Samedan, 
7. Juni – 25. September 2011
kunst Meran I Merano arte, Meran, 
7. Oktober 2011 – 8. Januar 2012
Burgau, Roma-Zentrum, Burgauer Architekturtage, 10. Mai - 25.Juli 2012
Architektur Salon München, 31.7.– 06.09.2012
Publikationen (erhältlich am Ausstellungsort):
• Katalog: Der Nicht mehr gebrauchte Stall, Ausstellungskatalog, Hochparterre, 2010
• Politik des Stalls. Flimser Gespräche, cultur prospectiv, 2010
• Broschüre: Der Nicht mehr gebrauchte Stall (deutsch/italienisch), Meran 2011
• Berichte zur ganzen Tour der Ausstellung finden sich unter dem Link zum Thema: Globalisierung und Alpenraum:http://www.culturprospectiv.ch/en:world_driven
• Zusätzlich liegen Publikationen zum Thema auf

in Kooperation mit 


Ausstellungsdauer:

Vernissage: 31.07.2012 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 01.08. - 06.09.2012
 


GRAFT: „Distinct Ambiguity“ in den AIT-ArchitekturSalons

Unerwartetes, überraschende Missverständnisse, globaler Transfer räumlicher Qualitäten und die Produktion robuster Bastarde sind das Ergebnis des GRAFTENS, dem Ineinander führen und Verbinden von gemeinhin getrennt Wahrnehmbaren …

Auf dieser Grundlage entwickeln Gregor Hoheisel, Christoph Körner, Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit als GRAFT Architekten seit über 13 Jahren komplexe Fusionsmethoden, die den Design- und Architekturdebatten der Gegenwart wesentliche Impulse verleihen. Mit Büros in Berlin, Los Angeles und Peking agiert und baut GRAFT international. 1998 in Los Angeles gegründet, beschäftigen sie mittlerweile rund 90 Mitarbeiter.

Die Ausstellung „Distinct Ambiguity“ ist sowohl eine Einleitung in die Gedanken- und Inspirationswelt des Architekturbüros als auch eine Bestandsaufnahme außerordentlicher und innovativer Konzepte. Die dargestellten Architekturprojekte sind in die Themenbereiche „Curiosity“, „Happiness“ oder „Courage“ eingebettet, deren Bedeutungen in überraschenden Kontexten aufgehen. Im AIT-ArchitekturSalon werden Inspirationsquellen, Entwürfe und Modelle, Bauten und Projekte in einem breit gespannten Bogen präsentiert, der von Null-Energie-Häusern in Malaysia bis zu dem für Afrika konzipierten Prototyp eines Solarkiosks reicht.

Wer herausfinden möchte, wieso sich für die GRAFT Architekten hinter dem Schlagwort „Happiness“ eigentlich das Prinzip der Nachhaltigkeit verbirgt, kann die Ausstellung ab dem 24. Mai im Architektursalon der AIT in München besuchen. Im Anschluss werden die Ideenwelten dieses besonderen Designlabors Designlabors in Köln (23. August bis 04. Oktober 2012) zu sehen sein.


 

Nach einem Grußwort von Dr. Elisabeth Hartung aus dem Kulturreferat München wird George Salden, erster deutscher Bauherr von GRAFT, eine Laudatio halten. 
Nach seinem Bachelor of Fine Arts von der Universität der Künste Berlin, lebte er für zehn Jahre in Los Angeles. Nach einem Wirtschaftsstudium in den USA stieg er in die Immobilienbranche ein und gründete 2007 die Janus Invest GmbH. Als Geschäftsführer arbeitet er für die an der Wiener Börse notierten conwert Immobilien Invest S.E., die seine Firma 2010 erworben hat. Die Firma setzt auf langfristige Investitionen im deutschen Wohnimmobilienmarkt. Und der Bezug zu GRAFT? George Salden war erster deutscher Bauherr des Berliner Erfolgsbüros, und zwar für den Umbau eines Bürolofts in Moabit, Sitz der US-Filmfirma „Zeal Pictures“. Damaliger CEO: George Salden …"

Ausstellungsdauer

Vernissage: 24.05.2012 | 19:30 Uhr
Grußwort Dr. Elisabeth Hartung, Kulturreferat München
George Salden, CEO conwert, erster deutscher Bauherr von GRAFT
"Chancen und Risiken des graftings 
Finissage und Künstlerdinner mit Werkbericht: 04.07.2012 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: .25.05. - 05.07.2012
 

ZAHA HADID ARCHITECTS - Parametric Tower Research

Die Grande Dame kommt nach München! Wir freuen uns auf ihre aktuelle Ausstellung "Parametric Tower Research".

Seitdem Jahr 2000 wird der Emporis Skyscraper Award jährlich auf weltweiter Basis vergeben. Ästhetik der Gestaltung und Funktionalität gehören gleichermaßen zu den Kriterien. Wen wundert es da, dass der Tour CMA CGM von Zaha Haid Architects in diesem Jahr auf Platz 3 landete. Mit 33 Stockwerken und 143 Metern Höhe ist der Glasturm in der mediterranen Hafenanlage von Marseille platziert. Die Modernität und Symbolkraft des Hochhauses veranlasste die Jury zu der guten Position im Ranking.
Trotz allem: Zaha Hadid hat sich lange gegen das Entwerfen von Hochhäusern gewehrt. Wann immer sie in die Höhe gehen musste, bevorzugte sie die Scheibe, die mehr Spielraum für räumliche Manipulationen gab. Heute realisiert der Global Player Türme in Marseille, Mailand, Barcelona, Bilbao, Bratislava, Bejiing und Singapur.
Dreißig Jahre nach der Gründung des Büros Zaha Hadid Architects (ZHA) blickt man- neben Hochhäusern- auf eine Vielzahl unterschiedlicher und anspruchsvoller Projekte weltweit. Das gedankliche Fundament dafür lieferte das bemerkenswerte architekturtheoretische Schaffen von Zaha Hadid und Patrik Schumacher.

Wir sind durchaus stolz, Zaha Hadid gewonnen zu haben, in den AIT-ArchitekturSalons auszustellen. Der AIT-ArchitekturSalon München zeigt exklusiv eine Auswahl der Arbeiten von Zaha Hadid. Der Titel der Ausstellung lautet "Parametric Tower Research". Hauptaugenmerk liegt auf den Studien des Parametrismus. Modelle, Pläne und multimediale Präsentationen verdeutlichen diese Hochhaustypologie- entwickelt von Zaha Hadid Architects (ZHA). Die Studien beginnen im kleinen Maßstab, angefangen bei Design Objekten, bis hin zu riesigen städtebaulichen Entwürfen. Denn das ist genau das, was das Büro ZHA ausmacht: Alle Maßstäbe bedienen.
Und auch die Art der Darstellung ist außergewöhnlich- Zaha macht in dieser Ausstellung ihrem Namen der Grande Dame der internationalen Architektur alle Ehre. Der AIT-ArchitekturSalon München ist kaum wieder zu erkennen: Boden, Wand und Decke verschwinden und machen Platz für eine eigens für diesen Raum entwickelte Szenografie. Die rauen Betonflächen weichen schwarzen Stoffen, weißen Membranen, silberfarbenen Zeichnungen oder animierten Projektionen.

Aber pssst! Zu viel verraten wollen wir jetzt natürlich noch  nicht!
Gut zu wissen: Begonnen hat die Ausstellungsreihe im Kölner ArchitekturSalon im Rahmen der PASSAGEN. Nach München wandert die gesamte Ausstellung in die weiteren AIT-ArchitekturSalons nach Hamburg und Rotterdam.

Ausstellungsdauer

Preview: 29.03.2012 | 19:30 Uhr 
Werkvortrag: 24.04.2012 | 19:30 Uhr
Prof. Dr. Patrik Schumacher
Finissage: 08.05.2012 | 19:30 Uhr  "ZHA: Parametric Tower Resarch" + Filmabend
Ausstellungsdauer: 30.03. - 08.05.2012
 


"Wild Wild West - Junge Architekten aus Belgien"

Vernissage am 10. November 2011 mit einem Vortrag von Stijn Cockx und Tom Hindryckx, LOW architecten bvba aus Antwerpen.


Ein großes Ziel der AIT-ArchitekturSalons ist es, junge Architekten zu unterstützen und sie in der Szene zu vernetzen. Daher haben wir vor einiger Zeit eine Veranstaltungsserie mit dem Titel
„Wild Wild … - Junge Architekten aus …“ gestartet. Nach Osteuropa ist nun Belgien an der Reihe.

„Wild Wild West – Junge Architekten aus Belgien“ so das Thema mit dem wir uns den sehr interessanten aber immer noch viel zu unbekannten direkten Nachbarn im Westen widmen.
Wir tun dies in einer ganz bewusst lückenhaften Auswahl und im Sinne eines „project in progress“.
Der Fokus liegt auf Ihrer Philosophie, Ihrem Blick auf die Architektur in Ihrem Land und Ihren Einflüssen.
Ausgestellt werden Skizzen, Bilder, Visualisierungen, Projektfilme und Modelle.


Ausstellungsdauer

Vernissage: 10. November 2011 | 19:30 Uhr | mit einem Vortrag vom Stijn Cockx und Tom HIndryckx, LOW architecten bvba, Antwerpen.
Filmabend: 18. Januar 2011 | 19:30 Uhr | wir zeigen den Film "Vormgevers" des belgischen Büros 51N4E

Ausstellungsdauer: 11. November 2011 bis 18. Januar 2012
 

"RAUMLICHT | Eine performative Raum-Licht-Installation von SPLITTERWERK"

Die Ausstellung im Münchner AIT-ArchitekturSalon wird durch die österreichische Architektengruppe SPLITTERWERK gestaltet. Splitterwerk inszenierte die performative Licht-Raum-Installation zum ersten Mal im Rahmen der 11. Architektur Biennale in Venedig 2008 im Erdgeschoss der Scuola dei Mercanti.

Die Projektionen werden dabei nicht als „all-over-projections“, sondern als partielle, an verschiedenen Positionen des Raumgefüges erscheinende und dann wieder verschwindende räumlich wirksame „illuminated wall-tattoos“ impliziert. Dabei werden den Besuchern virtuelle Ausblicke in die Welt der Ornamentik gewährt. Es entsteht ein ruhiger kontemplativer Ort, der seine Dynamik aus einer langsamen und oft kaum merkbaren Veränderung bezieht. Durch die szenische Inszenierung der zeitlichen und räumlichen Abfolge dieser Lichtbildprojektionen wird, neben der Verformung des Raumes durch die Ornamentik, eine zusätzliche Veränderung der Raumwahrnehmung erzielt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der dynamisch-performativen Veränderung des Raumes.

Die ephemer-temporäre Arbeit wird im AIT-ArchitekturSalon dreimal täglich sichtbar sein. Die Licht-Raum-Installation wird im AIT-ArchitekturSalon München unter dem Titel „RAUMLICHT“ erneut inszeniert und unter Berücksichtigung des gegebenen Raumgefüges neu interpretiert. Der Besucher wird von visuellen Eindrücken umspült und erfährt hierdurch den Raum auf eine bisher unbekannte Art und Weise.

SPLITTERWERK ist eine Werkstätte der Bildenden Künste mit Sitz in Österreich und versteht sich selbst nicht als kontinuierliche Gruppe sondern eher als wechselndes Forschungs- und Ausführungsteams innerhalb eines Labels. Das Label besteht mittlerweile seit über 20 Jahren und hat sich in dieser Zeit einen internationalen Ruf erarbeitet. Von Beginn an arbeitet SPLITTERWERK im Sinne eines erweiterten Kunstbegriffs transdisziplinär an Projekten zwischen Malerei, Installation, Baukunst und Neue Medien, die sich in exemplarischer Weise mit der zunehmenden Verschränkung von gebauten und medialen Räumen befassen. Die Erforschung von experimentellen Oberflächen, von Beschichtungen und Reliefs aus computergenerierten Mustern bis hin zu elektronisch gesteuerten, bisweilen interaktiven Projektionen oder selbstleuchtenden Oberflächen, führt SPLITTERWERK zu einer grundsätzlichen Neubewertung nicht nur des Ornamentalen, sondern insgesamt der Oberfläche in der Bildenden Kunst. Die Gruppe hatte Ausstellungen unter anderem in der Secession Wien, auf der Ars Electronica in Linz, der Biennale Venedig, der Biennale Sao Paulo, der Documenta in Kassel und im National Art Museum of China in Peking.

Im Rahmen der Vernissage hat Angelika Fitz, Kuratorin und Autorin, Wien, eine Laudatio gehalten.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 13. Oktober 2011 | 19:30 Uhr | mit einer Laudatio von Angelika Fitz, Kuratorin und Autorin, Wien.

Ausstellungsdauer: 14. Oktober bis 09. November 2011
 

Riegler Riewe Architekten – die Tiefe der Fläche

„Unsere Architektur ist nicht eine der „gebauten Bilder“. Sie schafft Strukturen, offen und präzise zugleich: Rahmen für den komplexen Fluß der Bilder des Gebrauchs.“ (Riegler Riewe Architekten)

In der Architekturkonzeption von Riegler Riewe bedeutet die Form fast nichts, die Handlung dagegen fast alles. Riegler Riewe arbeiten nicht an einer Architektur der schönen, der visuell beeindruckenden oder konstruktiv avantgardistischen Objekte. Sie arbeiten vielmehr an der den Nutzungsprozess aktivierenden und erweiternden Konditionierung von Raumstrukturen. (Otto Kapfinger)

 Die im August im Münchner AIT-ArchitekturSalon eröffnete Ausstellung zeigt das Interesse von Riegler Riewe an der Konfrontation und Interrelationen eines soziokulturellen Zugangs zu architektonischen und urbanistischen Planungsaufgaben. In diesem Experimentierfeld haben für Riegler Riewe architekturkonzeptionelle Strategien in jedem Fall Vorrang vor formalen Überlegungen. Die Exponate der Ausstellung sind weder Pläne noch Modelle, am ehesten lassen sie sich als Relief beschreiben. Die Planzeichnung ist gewissermaßen in die Tiefe der Platte versenkt. Der flächige Grundriss wird auf diese Weise ein Stück weit verräumlicht.
Nach der Überzeugung von Riegler Riewe ermöglichen gut durchdachte und nutzbare - auf das wesentliche reduzierte – Architekturkonzepte eine ökonomische und unkomplizierte Realisierung. „Die Architektur von Riegler Riewe hat Disziplin, Strenge und Reduktion, jedoch geht es Riegler Riewe nicht um eine Reduktion um des Reduzierens willen, sondern um eine Strategie der Reduktion, die etwas anderes potenziert.“ (Andreas Ruby)

 Am 04. August fand im Münchner AIT-ArchitekturSalon im Rahmen der Vernissage ein Salongespräch mit Prof. Arch DI Florian Riegler und Prof. Arch DI Roger Riewe und Andreas Ruby, welcher den Katalog zur Ausstellung erstellt hat, statt. Nach München wird die Ausstellung im September/Oktober im AIT-ArchitekturSalon in Köln zu sehen sein.

Riegler Riewe Architekten haben sich sowohl in Österreich, als auch in vielen anderen Ländern ein hohes Renommee erarbeiten können. Aus diesem Grund wurden Riegler Riewe Architekten bereits zu Wettbewerben in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz geladen. Ihre Arbeit wurde in Österreich, den USA, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Argentinien, Spanien, Slowenien, Polen und Japan ausgestellt. Florian Riegler und Roger Riewe halten Vorträge in Europa, den USA, Kanada, Argentinien, Korea und Japan. Gegenwärtig arbeiten Riegler Riewe Architekten an umfangreichen Projekten sowohl für öffentliche als auch private Auftraggeber. Die meisten der derzeit bearbeiteten Projekte basieren auf gewonnenen Wettbewerben. Die Mehrzahl der von Riegler Riewe Architekten realisierten Projekte wurden mit wichtigen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.
(aus Riegler Riewe- Mission Statement)



Ausstellungsdauer

Vernissage: 04. August 2011 | 19:30 Uhr | Salongespräch mit Prof. Arch DI Florian Riegler und Prof. Arch DI Roger Riewe und Andreas Ruby

Ausstellungsdauer: 05. August bis 15. September 2011
 


ALPINE INTERIOR  - DIE AUSSTELLUNG
Der Innenarchitekturpreis für Alpine Raumkonzepte

Die Sieger des ersten Alpine Interior Awards 2011 stehen fest. Am 11. April 2011 vergab das Preisgericht des Wettbewerbs zum Thema „alpine Raumkonzepte“ unter dem Vorsitz von Prof. Barbara Holzer in allen vier Kategorien insgesamt vier 1. Preise und 20 Lobende Erwähnungen. Für den Wettbewerb wurden 146 Projekte aus 6 Ländern eingereicht.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Alpine Interior Award 2011 vergeben. Dieser neu geschaffene Innenarchitekturpreis widmet sich den besten architektonischen Innenräumen des länderübergreifenden Kulturraums der Alpen. Alle Architekten und Innenarchitekten des Alpenraums waren aufgefordert, eigene Projekte einzureichen. Zusätzlich wurde eine prominente Nominierungsjury eingeladen Bauten von Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen.

Für den Wettbewerb waren 191 Projekte aus 7 Ländern nominiert.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 11. April 2011 in München statt. Jurymitglieder waren Titus Bernhard (Titus Bernhard Architekten, Augsburg), Michael Deppisch (Deppisch Architekten, Freising), Christoph Mayr Fingerle (Architekt, Bozen) und die Juryvorsitzende Prof. Barbara Holzer (Holzer Kobler Architekturen, Zürich).

Sie vergaben in den vier Wettbewerbskategorien vier 1. Preise und insgesamt 20 lobende Erwähnungen. Die Preisträger (1.Preis und alle Lobenden Erwähnungen) wurden am 20. Mai im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung während der Messe Design Linz (19.-22. Mai 2011) bekannt gegeben.

Alle Preisträger wurden im Rahmen der “DESIGN LINZ” vom 19. bis 22. Mai 2011 in einer Ausstellung präsentiert. Diese Präsentation bildete einen der Höhepunkte der neuen Fach- & Publikumsmesse "DESIGN LINZ" im Design Center in Linz.

Die Ausstellung wird als Wanderausstellung im Anschluss an die Messe noch zusätzlich auf rund 600 m2 in unseren hochklassigen Architekturgalerien, den AIT ArchitekturSalons (Hamburg, München und Köln, weitere in Stuttgart und Rotterdam in Planung) zu sehen sein. Als erstes wird die Ausstellung nach München in den AIT ArchitekturSalon kommen.

Nach der Vernissage am 30. Juni ist die Ausstellung noch bis zum 28. Juli in München zu sehen.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 30. Juni 2011 | 19:30 Uhr mit einem Vortrag von Kathrin Aste und Frank Ludin, LAAC Architekten, Innsbruck

Ausstellungsdauer: 01. bis 28. Juli 2011


Nominierungsjury

Marcel Baumgartner l Marcel Baumgartner, Zürich
Bettina Brunner l x-architekten, Linz
Günter Katherl l caramel, Wien
Daniel Niggli l EM2N, Zürich
Michael Obrist l feld72 architekten zt, Wien
Lara Reinacher l LYRA Lara Yves Reinacher Architekten, Zürich
Florian Riegler l Riegler Riewe Architekten ZT, Graz
Uli Seher l BRS-Architectes, Paris
Prof. Michael Szyszkowitz l SZYSZKOWITZ · KOWALSKI, Graz
Ulrike Traut l Bernoulli Traut Architekten, Zürich
Spela Videcnik and Rok Oman l OFIS ARHITEKTI, Ljubljana
Mark Aurel Wyss l Rossetti – I Wyss Architekten AG, Zürich


Bewertungsjury

Titus Bernhard l Titus Bernhard Architekten, Augsburg
Michael Deppisch l Deppisch Architekten, Freising
Christoph Mayr Fingerle l Architekt, Bozen
Prof. Barbara Holzer l Holzer Kobler Architekturen, Zürich
 


"Zeichnen zum Ort / Drawn from the site"
Szyszkowitz + Kowalski Architekten/Architects

Das österreichisch-deutsche Architektenteam Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz entwickelt seit mehr als 30 Jahren außergewöhnliche Architekturen. Die Annäherung an Ort und Bauaufgabe erfolgt über Skizze und Zeichnung. So zeigt die Ausstellung "Zeichnen zum Ort", dass das Medium Handzeichnung den Entwurfsprozess grundlegend beeinflussen kann.
 
Die Bauten dieses Architektenpaars sind oft bildhaft und plastisch angelegt und entsprechen weniger den klassischen Architekturvorstellungen. „Sie vermitteln nicht selten den Eindruck von Charakter beseelten Wesen, deren Entwicklungsgeschichte eher in utopischen Kunstrichtungen, im Sciencefiction Roman, in biomorphen oder gar evolutionstheoretischen Genres begründet zu sein scheinen.
Bauten treten mit dem Gesicht eines kubistischen Portraits auf, erheben sich, mit Raumschiffen aus „Krieg der Sterne“ vergleichbar, aus der Umgebung, kriechen als urzeitliches Drachenwesen einen Abhang hinab, mahnen den Passanten als flügelloser Vogelproton oder Beißzangen bewehrter Käfer mit einem unausgesprochenen „HIER WOHNE ICH“, oder nehmen den Baugrund, etwa einen felsigen Bergrücken, in Form ineinander geschobener Eisschollen bildlich auf“, so die Akademie der Künste in Berlin, wo die Ausstellung im Sommer zu sehen war. Die Ausstellung „Zeichnen zum Ort“ kam im Januar 2011 in den AIT ArchitekturSalon nach Hamburg, gefolgt vom Salon in Köln und wird nun abschließend im Münchner AIT-ArchitekturSalon gezeigt!



Ausstellungsdauer


Vernissage: 05. Mai 2011 | 19:30 Uhr
Begrüßung durch Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München
Einführung von Dr. Dieter Bartetzko, Architekturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Dr. Eva-Maria Barkhofen, Leiterin Baukunstarchiv der Akademie der Künste, Berlin

Werkvortrag: 08. Juni 2011 | 19:30 Uhr
Vortrag von Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz

After Work | Finissage: 09. Juni 2011 | 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer:
06. Mai bis 09. Juni 2011


  Eine Ausstellung des Baukunstarchivs der AKADEMIE DER KÜNSTE, Berlin

Alexander Brenner - Houses 1990-2010


Der Architekt Alexander Brenner ist vor allem bekannt für seine leuchtend weißen kubischen Wohnhäuser und Villen.

Alexander Brenner studierte Architektur und Städtebau an der Universität Stuttgart. Seine Arbeiten wurden vielfach im In- und Ausland publiziert und ausgezeichnet. Unter anderem wurde sein „Haus am Oberen Berg“ für den Mies van der Rohe Award 2009 nominiert.

Der Architekt, der seit vielen Jahren an verschiedenen Hochschulen Ent­wurf und Städtebau lehrt, betrachtet seine Projekte als Ganzheit.
So plant er dann auch seine Arbeiten vom städtischen Kontext über die Außenanlagen bis hin zur Architektur. Neben der Lichtplanung werden auch alle Einbauten und Möbel von ihm für das jeweilige Projekt entworfen.

Die im AIT ArchitekturSalon gezeigten Arbeiten geben einen Querschnitt seiner Wohnbauten der letzten 20 Jahre wieder.
Die Ausstellung zeigt Projekte aus den Jahren 1990-2010, von der kom­pakten Stadtvilla auf kleinem Grund bis hin zur großen Architekturskulptur auf weitläufigem Hanggrundstück.

Zeitgleich zur Ausstellung erscheint das Buch „Alexander Brenner - Hou­ses“, eine Zusammenstellung bisher entstandener Wohnbauten.
Der Kunstkritiker und Architekturexperte der Süddeutschen Zeitung, Dr. Gottfried Knapp, schreibt in diesem Buch über die Arbeiten Brenners:
„Es dürfte derzeit kaum Architekten in Europa geben, die sich ähnlich konsequent und ähnlich formbewußt mit dem Bautypus Villa auseinander­setzen wie der Stuttgarter Architekt Alexander Brenner.

Innerhalb eines einzigen Jahrzehnts hat Brenner, der seit 1990 in Stuttgart ein eigenes Büro unterhält, eine Serie von individuell auf die stadträumliche Situation und die Bedürfnisse der Bewohner reagierenden Wohnbauten geschaffen, die in ihrer Formensprache, aber auch in ihrer innenarchitekto­nischen Sinnfälligkeit ohne Beispiel sein dürften.

Brenners Villen kann man als dreidimensionale Kunstwerke, als bis ins kleinste Detail durchmodellierte Wohnskulpturen deuten und erleben.
Sie geben sich nach außen mit den graphisch effektvoll eingesetzten Hori­zontalen und Vertikalen ihrer Architekturglieder und Fensterbänder, mit den weit ausladenden, schattenspendenden Vordächern, mit den individuell in den Raum vorstoßenden, kubisch wirksamen weißen Wänden und den großflächigen Glasfassaden als plastisch-geometrische Skulpturen, die dem organisch durchgestalteten Garten- und Freiraum kraftvoll entgegen­treten.

Ganz einzigartig aber ist die gestalterische Logik, mit der Brenner den Kubismus der Außenformen ins Innere hineinwirken läßt und auf die Ein­bauten in den Wohnräumen, den Küchen und den Bädern überträgt. In einer verblüffenden Selbstverständlichkeit sind nicht nur sämtliche Möbel in den Häusern, sondern auch alle sonstigen Gegenstände des Alltags in die stereometrische Ordnung des fein rhythmisierten Raumkontinuums eingepaßt.

Wenn es also in der Geschichte der neueren Architektur, wie oft zitiert wird, jemals etwas wie einen Stuttgarter Stil gegeben hat, dann hat die­ser Stil in den Wohnbauten Brenners eine neue, funktional höchst subtile Erfüllung erreicht.“




Ausstellungsdauer

Vernissage: 24. März 2011 | 19:30 Uhr mit einer Einführung von Dr. Gottfried Knapp, Kunst- und Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung.
zur Laudatio Dr. Knapp

Ausstellungsdauer: 25. März - 07. April 2011 mit einem Werkbericht von Alexander Brenner


Foto Kuhnle & Knödler, Radolfzell



100 Wasserhähne – 100 Jahre „Liquid Architecture“


Im Rahmen des Projektes 100 Wasserhöhne - 100 Jahre „Liquid Architecture“ präsentieren wir Skizzenvon Architekten und Innenarchitekten zu Ihren Visionen vom idealen Wasserhahn.
Das Unternehmen Hansa feiert im diesem Jahr sein 100 jähriges Jubiläum.
 

Anlässlich zu diesem Jubiläum werden Architekten und Innenarchitekten aufgerufen Ihre Vision zum Thema „Wasserhahn“ zu skizzieren.
Die ersten Einreichungen wurden bereits im Dezember in einer Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon präsentiert. Zur Vernissage gab es zwei spannende Vorträge zum Thema "Liquid Architecture". Michael Zeisel, Design-Studio NOA aus Aachen berichtete  über "Wasserintegration in modernen Wohnwelten" und Prof. Meinrad Morger, Morger + Dettli Architekten, Basel sprach in einem Werkbericht über "Wasser in der Architektur".
 
Die nächste Station der wachsenden Ausstellung 100 Wasserhähne – 100 Jahre „Liquid Architecture“ ist München. Der Aufruf geht diesmal also an die bayrischen Architekten, Ihre Vision zum Thema „Wasserhahn“ zu skizzieren. Am 14.April 2011 um 19:30 Uhr findet die 2. Ausstellungseröffnung mit einem interessanten Werkvortrag von Gerd Wingårdh über „Wasser in der Architektur“ im Münchner ArchitekturSalon statt.
 
Die dritte und letzte Station ist Köln und Ziel ist es Hansa dort 100 Wasserhahn-Skizzen übereichen zu können, die dann in einem großem „Buch der Wasserhähne“veröffentlich werden sollen.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 14. April 2011 | 19:30 Uhr mit einem Werkvortrag von von Gerd Wingårdh über „Wasser in der Architektur“
Ausstellungsdauer: 16. - 28. April 2011



Film.Architektur.Filmarchitektur

Mit einer Ausstellung über die Arbeiten der Berliner Regisseure Dominik und Benjamin Reding leiten die AIT-ArchitekturSalons ab Dezember eine neue Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe zum Thema Architektur und Film ein. Die Redings stehen dabei in einer besonderen Beziehung zu AIT. Denn sie schöpfen einen wesentlichen Teil ihrer szenographischen Inspirationen aus den bis zu 120 Jahre alten Ausgaben der AIT.

Unter dem Titel „Architektur – Architekturfilm – FilmArchitektur“ beschäftigt sich die Ausstellung mit der großen Fülle an Vernetzungen, Überlagerungen, und Beeinflussungen zwischen Architektur, Filmarchitektur und Filmen. Die Ausstellungen und die begleitenden Veranstaltungen sollen diesem Thema nachspüren. Die Redings präsentieren aus diesem Anlass auch ihre umfangreiche Sammlungen an Architekturbüchern und Zeitschriften. Im Mittelpunkt stehen Bücher der Verlagsanstalt Alexander Koch (VAK) sowie der VAK-Fachzeitschrift AIT (früher Innendekoration).
Dominik und Benjamin Reding wurden bekannt durch ihren Film „Oi! Warning“. Vor kurzem stellten sie ihren neuen Film „Für den unbekannten Hund“ vor. Im Mittelpunkt ihrer Kinofilme stehen dabei oft räumlich faszinierende, streng komponierte Szenenbilder von manchmal hypnotischer Wirkung. Als gelernter Architekt fertigt Reding für die Schlüsselszenen seiner Filme delikate Zeichnungen an – und sucht anschließend mit seinem Bruder in ganz Deutschland nach geeigneten Architekturen.
Die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Hamburg, München und Köln werden den Weg von der ersten Zeichnung über die reale Location bis zur entsprechend umgesetzten Filmszene darstellen und den Prozess nachvollziehbar werden lassen. Benjamin und Dominik Reding werden Vorträge zum Zusammenhang zwischen Architektur und Filmarchitektur halten und natürlich ihre Filme präsentieren. Neben den beiden Berliner Regisseuren werden in begleitenden Veranstaltungen weitere Szenographen, Schauspieler, öffentliche Filmförderer und Storyboarder auftreten und ihre Haltung in Vorträgen und Diskussionen erläutern. Dabei wird es um Deutschland und die deutsche Architektur und Innenarchitektur als szenographische Orte gehen. Denn das öffentliche Bild vieler Städte und Landschaften wurde nicht unwesentlich durch die Reflexionen in Kinofilmen und „Tatort“-Krimis beeinflusst. Neben dem allgemeinen Straßenbild zählen dabei besonders prägende Einzel-Architekturen eine Rolle, die durch das Medium Kinofilm und Fernsehfilm plötzlich eine Bekanntheit erfahren die weit über den traditionellen Wirkungskreis von Gebäuden hinausreichen. Gerade die in Filmen abgebildeten Innenräume werden für breiteste Bevölkerungsschichten zu prägenden und oft vorbildhaften Innenarchitekturen.

Zur Vernissage wird Dr.-Ing. Wolfgang Voigt, Stellvertretender Direktor Architekturmuseum Frankfurt/Main, eine Laudatio halten.
Zur Finissage am 17. März 2011 sprechen die Brüder Reding selbst über Ihr Werk "Für den unbekannten Hund".

zur Laudatio



Ausstellungsdauer

Vernissage: 10. Februar 2011 | 19:30 Uhr
Finissage: 17. März 2011 | 19:30 Uhr
Austellungsdauer : 11. Februar bis 17. März 2011
Filmabende:
"Für den unbekannten Hund": 16. Februar | 02. März | 16. März 2011
 

"Der ideale Sonnenschutz" Clauss Markisen

Vernissage mit einer Installation von Studenten der Akademie der Bildenden Künste - und einer Einführung von Volker Weuthen, Partner bei HPP Hentrich–Petschnigg & Partner, Düsseldorf



Vertreter führender Architekturbüros versammeln sich Anfang Oktober zu einem mehrtägigen Workshop in Venedig, um gemeinsam über das Thema Architektur und Sonnenschutz nachzudenken. Architekten wie Dionys Ottl, von Hild und K., Florian Illenberger von GMP Berlin, Martin Oster von KSP Jürgen Engel Architekten, Thorsten Overberg von Allmann Sattler Wappner oder auch Carlo Weber von Auer und Weber aus Stuttgart folgten der Einladung von clauss markisen.

Klingt spannend – und war es auch. Die Thematik wurde gewählt, weil Sonnenschutz gleich in mehrfacher Weise eines der Zukunftsthemen anspruchsvoller Entwürfe und verantwortungsvollen Bauens sein wird. Verstärkter Sonnenschutz, womöglich in rein additiver Form,  darf sich jedoch keinesfalls negativ auf die gestalterisch-architektonische Qualität eines Gebäudes auswirken. Das Ziel sollte vielmehr die Integration von Sonnenschutz und Architektur sein. Dies kann sowohl technische als auch gestalterische Konsequenzen haben. Die Teilnehmer diskutieren, vertieften Ansätze und präsentierten am Ende ihre Überlegungen.

Nun werden die Ergebnisse der gemeinsamen Workshoparbeit einer breiteren Fachöffentlichkeit bekannt gemacht werden, und zwar in Form von Ausstellungen in den AIT-ArchitekturSalons.


Vortrag:                     
Volker Weuthen, Partner bei HPP Hentrich–Petschnigg & Partner, Düsseldorf



Ausstellungsdauer

Vernissage: 17. Januar 2011 | 19:39 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Januar - 03. Februar 2011


MAX DUDLER

Der Schweizer Architekt Max Dudler gehört zu den renommierten Gestaltern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008).
 
Der in Altenrhein geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Dudler studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren begann er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. In Gemeinschaft mit Karl Dudler und Pete Wellbergen gründete er 1986 ein eigenes Büro, das er seit 1992 alleine weiterführt. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Max Dudler ist in München aktuell bei der Gestaltung des Schwabinger Tor-Areals beteiligt.
 
Die im AIT ArchitekturSalon zusammengeführten Entwürfe dokumentieren die kontinuierliche Beschäftigung des Büros mit dem Weiterbau der europäischen Stadt. In der Zusammenschau erschließt sich, wie stringent Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt systematisch entwickelt hat. Bauwerke wie das Bewag Haus am Gendarmenmarkt aus dem Jahr 1997 - das älteste Bauwerk der Ausstellung - erscheinen heute ebenso präzise, konkret und aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Für Dudler sind seine Gebäude gewissermaßen gebauter Beweis seines beharrlichen Insistierens auf Kontinuität als wesentlicher Haltung im Umgang mit unseren Städten.
 
Die Ausstellung zeigt die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahrzehnte und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. Detailliert gearbeitete Architekturmodelle aus Birnenholz veranschaulichen die Entwurfsideen. Großformatige Aufnahmen des Fotografen Stefan Müller geben die gebauten Ergebnisse wieder. Visualisierungen der Projekten liefern einen Einblick in die Entwurfsstrategien Dudlers.

Hier
geht's zum Film "Im Gespräch mit Max Dudler", produziert vom OK-TV Ludwigshafen.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 15. Dezember 2010 | 20:00 Uhr | Laudatio von Johannes Ernst, Steidle Architekten, München
Finissage: 13. Januar 2011 | 19:00 Uhr | Vortrag von Max Dudler zu seinem Werk (Arbeitstitel: Kontinuität)

Ausstellungsdauer: 16. Dezember 2010 - 14. Januar 2011


Foto Tilman Burgert

ErlebnisweltenMuseum2020

Vernissage und Ausstellung: Das Museum 2020
 
Mehr als 200 Architekten und Ausstellungsplaner wollten wissen, wie sich das Museum denn nun in 10 Jahren präsentieren wird. Kein Wunder: Schließlich ist kaum eine andere Bauaufgabe so von den veränderten Konsum- und Sehgewohnheiten betroffen. Das Internet dient als zentrale Rechercheplattform und so mancher glaubt, alles Wissen der Welt auf seinem I-Pad qualifiziert versammeln zu können. Darauf werden sich Architekten und Ausstellungsmacher einstellen müssen.
Und wie wird das Museum im Jahre 2020 denn nun aussehen? So fragte AIT gemeinsam mit Veranstaltungspartner Schott - und präsentierte die Ergebnisse eines Workshops im Münchner AIT-ArchitekturSalon. Die verschiedenen Antworten deuteten alle in dieselbe Richtung: Das Museum wird noch kommunikativer - und stellt sich womöglich sogar individuell auf jeden Besucher ein. Ganz sicher aber wird es deutlich gläserner werden. Die geladenen Architekten, Ausstellungsmacher und Lichtplaner definierten sogar, welche konkreten Eigenschaften künftige Museen haben sollten - und leiteten daraus sogleich höchst konkrete Produkt-Forderungen an den Spezialglashersteller Schott ab.

Die Ausstellung wurde am 25.November im Münchner AIT-ArchitekturSalon eröffnet. Die vier Arbeitsgruppen präsentieren dabei ihre Museums- und Ausstellungsentwürfe sowie die Visionen des Werkstoffes Glas.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 25. November 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 26. November 2010 bis 09. Dezember 2010

Ausstellung der Sonderkategorie „Nachhaltigkeit/Sustainability“ des renommierten contractworld.award.

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer bestimmender in der öffentlichen Baudebatte – doch obwohl die Zertifizierungsspezialisten von LEED, DGNB und anderen um Aufmerksamkeit und sicher auch um Marktanteile buhlen – so richtig Bescheid weiß eigentlich niemand.
Seit Jahren steht das Thema Nachhaltigkeit im journalistischen Zentrum der AIT-Schwesterzeitschrift xia- intelligente architektur. Zusammen riefen AIT und xia die internationale Architektenschaft dazu auf, uns für eine Ausstellung samt Symposion in den derzeit drei AIT-ArchitekturSalons ihre „nachhaltigsten“ Projekte ein zu senden. Das Resultat ist ein Spiegel der Debatte – beziehungsweise der Konfusion. Das Spektrum der in München gezeigten Arbeiten reicht von Projekten, die bereits mit den Medaillen und Auszeichnungen der diversen Profi-Zertifizierer dekoriert sind bis zu Bauten, die sich jeder Zertifizierungsmethode verweigern. Noch hat offenbar niemand die Deutungshoheit über die Begrifflichkeit und den Inhalt der „Nachhaltigkeit“ errungen.
 
Ergänzend zur Ausstellung befasst sich der Münchner AIT ArchitekturSalon in einem praxisnahen Symposion mit diesem Bereich. Schließlich konnte Oliver Kühn von gkk+ vor wenigen Wochen in München für das erste deutsche Hochhaus die LEED-Zertifizierung in Gold entgegennehmen. Der Süddeutsche Verlag vor den Toren der Stadt darf sich nun mit diesem Titel schmücken – doch was bedeutet dies konkret?
 
Im Rahmen einer anderen AIT-Veranstaltung hatten sich führende deutsche Architekten mit dem Arbeitsschwerpunkt Officegebäude bereits angeregt über die Konsequenzen der Zertifizierungen unterhalten – ohne jedoch dabei zu einem wirklichen Ergebnis zu kommen. Welche Zertifizierungsweise ist die sinnvollste – für den Architekten, für den Innenarchitekten, für den Bauherren, für den Mieter, für die Gesellschaft? Welche wird sich durchsetzen? Sollte der aus Übersee kommende Standard LEED gewählt werden oder doch besser die deutsche DGNB den Vorzug bekommen? Wollen französische Bauherren auch für Projekte außerhalb Frankreichs womöglich den französischen Standard? Welches Zertifikat bevorzugen Bauherren? Welches lässt sich bei Mietern besser vermarkten? Was bedeutet dies alles für den Planungsprozess, die Kosten und für den Einsatz von bestimmten Produkten?

Führende indische Architekten hatten bei einem anderen AIT-Symposion im Hamburger ArchitekturSalon schließlich bereits angemerkt, dass ihre heimatlichen Bauherren auf dem Subkontinent inzwischen verstärkt auf den LEED-Standard setzen – mit dem erstaunlichen Nebeneffekt dass plötzlich indische Produkte nur noch schwer verbaut werden können. Schnell keimte der Verdacht auf, hinter nationalen Zertifizierungsmethoden verberge sich letztlich eine nationale Wirtschaftsförderung im globalen Maßstab anzutreiben – und keineswegs der altruistische Wunsch nach Nachhaltigkeit.
 
Die Ausstellung soll durch ein Symposion am 19. November 2010 begleitet werden. Weitere Informationen erfahren Sie in Kürze an dieser Stelle.

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 28. Oktober 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Oktober 2010 bis 19. November 2010


Übersicht der teilnehmenden Büros

4a Architekten/ Stuttgart/ www.4a-architekten.de
AAg Loebner Schäfer Weber BDA/ Heidelberg/ www.architekten-ag.de
AAP Architekten ZT-GmbH/ Wien, Österreich/ www.aap.or.at
Alvisi Kirimoto + Partners S.r.l./ Rom,Italien/ www.alvisikirimoto.it
Andres Carosio Architekten AG/ Erlenbach,Schweiz/ www.swiss-architects.com/carosio
Arch. DI Oskar Leo Kaufmann / Albert Rüf ZT GmbH/Dornbrin,Österreich          
Architektur Hansulrich Benz/ Weissach/ www.HansulrichBenz.de
Architekturpraxis/ Berlin/ architekturpraxis.com
atelier pro architecten bv/ Den Haag, Niederlande/ www.atelierpro.nl
Bauder Scheibl/ Linz, Österreich                                   
Behnisch Architekten/ Stuttgart/ www.behnisch.de
Bogevischs Buero, Hofmann Ritzer Architekten/ München/ www.bogevisch.de
Braunwagner/ Aachen/ www.braunwagner.de
Bünemann & Collegen/ Hannover/ www.buenemann-collegen.de
Carlos Martinez Architekten AG/SWB SIA/ Berneck, Schweiz/ www.carlosmartinez.ch
dan pearlman Markenarchitektur GmbH/ Berlin/ www.danpearlman.com
Dipl. Ing. (FH) Architekt Rolf Mertens/ Konstanz                    
eisfeld engel Architekten/ Hamburg/ www.eisfeldengel.de
Giuliani Hönger /Zürich, Schweiz/ www.giulianihoenger.ch
Gnosa Architekten/ Hamburg/ www.gnosa-architekten.de
HaagWagner/ Zürich, Schweiz/ www.haagwagner.ch
Hage Felshart Griesenberg Architekten BDA/ Ahrensburg/ www.fhfg-architekten.de
"Harder Spreyermann Architekten ETH/SIA/BSA AG"/ Zürich, Schweiz/ www.harderspreyermann.ch
Hartmut Cammisar, Architekten Designer Ingenieure/ Kaiserslautern/ www.cammisar.de
Heikaus GmbH/ Mundelsheim/ www.heikaus.de
J. Mayer H./ Berlin/ www.jmayerh.de
KLM Architekten/ Berlin/ www.klm-architekten.de
Labor Weltenbau Architectural Design  Elmar Gauggel/ Stuttgart/ www.labor-weltenbau.de
Marco Glashagen Innenarchitektur/ Düsseldorf/ www.marcoglashagen.de
MDMA/ Brüssel, Belgien/ www.mdma.be
mikropolis, Prof Ulrike Mansfeld Architekten BDA/ Bremen/ www.mikropolis.net
Müller Architekten/ Heilbronn/ www.architekten-online.com
Nissen & Wentzlaff/ Basel, Schweiz/ www.nwarch.ch
Planungsbüro für Baukunst/ Zimmern o.R./ www.dbarch.eu
Prof. Han Slawik Architekt/ Hannover/ www.slawik.net
qbus Architektur/ Hannover/ www.qbus-architektur.de
sapinski salon /Innsbruck, Österreich/ www.sapinski-salon.com
SBA GmbH/ Stuttgart/ www.sba-int.com
Schrammel Architekten Srtadtplaner/ Augsburg/ www.schrammel-architekten.de
Schulz & Schulz Architekten GmbH/ Leipzig/ www.schulzarchitekten.de
Schürmann Spannel/ Berlin/ www.sspag.de
Sebastian David Büscher Innen-Architektur und Design     /Gütersloh/ www.sebastian-buescher.de
Soyka/Silber/Soyka Architekten/ Wien, Österreich/ www.architekt.at
SSP Architekten/ Bochum/ www.schulz-seissl.de
studio 211/ Stuttgart/ www.studio-211.de
Takeshi Hosaka/ Tokio, Japan                                        
WEBERWÜRSCHINGER Gesellschaft von Architekten mbH/ Berlin/ www.weberwuerschinger.com
wit design bv/ Zaltbommel, Niederlande/ www.witdesign.nl

Generation Reißbrett: Die Ü40 Architekten - was sie werden wollten und was sie wurden

Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?
Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?
 
In den 20 oder 30 Jahren, die zwischen dem Diplommodell und den aktuellen Bauten der heute 40 oder 65-jährigen liegen, zeigt sich das Ankommen in der Realität der wirtschaftlichen und bautechnischen Zwänge, das Kapitulieren vor dem vorgeblichen Mainstream oder das Treubleiben über jede Modeströmung hinweg. Kaum einmal wird so viel Herzblut und auch so viel Mühe in den Modellbau gesteckt, wie in das studentische Diplom, das Abschluss- und Kulminationspunkt der Studienzeit ist – und das danach bestenfalls auf dem elterlichen Speicher verschimmelt und jedes Jahr aufs Neue zu einem Anruf der Mutter führt, ob man das sperrige Ding denn nun endlich zum gleichnamigen Sperrmüll stellen dürfe.
 
Für den AIT-ArchitekturSalon erkundigte sich das AIT-Team bei zahlreichen renommierten Architekten und Innenarchitekten. Manche versicherten glaubhaft, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, andere machten obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Verlustes verantwortlich. Doch von vielen erhielten wir die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zur Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf diese Weise erhalten die Münchner nun die Gelegenheit zu sehen, wie bei Daniel Libeskind alles begann und was Dietz Joppien Architekten in Ihrer Lehrzeit alles erdachten. Einer der Angefragten hatte sein Modell in einem rituellen Akt mit Benzin übergossen und mit einer Feuerbestattung entsorgt. Zum Glück bannte er dies alles auf Super 8 (für die älteren unter den Lesern: Es handelt sich dabei um schmalspurigen Zelluloidfilm, den Vorgänger von Video und Digicam). Diese historische Aufnahme zeigen wir im AIT-ArchitekturSalon natürlich ebenfalls.
 
Als Referenten der Ausstellungsvernissage haben wir mit Prof. Ruth Berktold, yes architecture, München, Eike Becker, Eike Becker_Architekten, Berlin und Ernst Ulrich Tillmanns, 4a Architekten GmbH, Stuttgart typische Vertreter der Architekten-Generation Ü40 gewonnen, die die Jahre zwischen Diplom und architektonischem Ist-Zustand aus persönlicher wie allgemein architektonischer Sicht analysierten – stets auf der Suche nach dem bewahrten oder verloren gegangenen oder gereiften architektonischen Ich.


 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 09. September 2010

Ausstellungsdauer: 10. September 2010 - 21. Oktober 2010


Übersicht der teilnehmenden Büros

4a Architekten GmbH, Ernst-Ulrich Tillmanns, Stuttgart | www.architektenbuero4a.de
Anja Beecken Architekten, Anja Beecken, Berlin | www.anja-beecken.de
Architekt Daniel Libeskind AG, Daniel Libeskind, Zürich, Schweiz | www.daniel-libeskind.com
Architekten Schwarz.Jacobi, Susanne Schwarz, Stuttgart | www.schwarz-jacobi.de
Architekturbüro Hans-Jürgen Lison, Hans-Jürgen Lison, Bad Soden am Taunus | www.architekt-lison.de
Ascan Tesdorpf  Architekt, Ascan Tesdorpf, Berlin | www.at-a.de
ATELIER BRÜCKNER GmbH, Shirin Frangoul-Brückner und Eberhard Schlag, Stuttgart | www.atelier-brueckner.com
b-k-i Brandherm + Krumrey, Sabine Krumrey, Hamburg, Köln | www.b-k-i.de
bodensteiner.fest Architekten Stadtplaner, Chistian Bodensteiner, München | www.bodensteiner-fest.de
C+S ASSOCIATI Architekten, Carlo Cappai und Maria Alessandra Segantini, Treviso, Italien | www.cipiuesse.it
Conradin Clavuot, Conradin Clavuot, Chur
CRi Cronauer + Romani, Rolf Romani, Bensheim | www.c-r-i.de
:: dan pearlman erlebnisarchitektur GmbH, Kieran Stanley, Berlin | www.danpearlman.com
3deluxe biorythm, Nik Schweiger, Berlin | www.biorythm.de
Dietz Joppien, Albert Dietz, Frankfurt | www.dietz-joppien.de
Droste Droste & Urban Architektengesellschaft mbH, Prof. Dr. Volker Droste und Matthias Benecke, Oldenburg | www.droste-urban.de
Eike Becker_Architekten, Eike Becker, Berlin | www.eb-a.de
Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh, Ernst Giselbrecht, Graz, Österreich | www.giselbrecht.at
Finsterwalder Architekten, Rudolf und Maria Finsterwalder, Stephanskirchen  | www.finsterwalderarchitekten.com
Franken Architekten GmbH, Bernhard Franken, Frankfurt/Main | www.franken-architekten.de
Gewers & Partner, Georg Gewers, Berlin | www.gewers-partner.de
günther & schabert, Martina Günther, München | www.architekturusw.de
Gus Wüstemann, Zürich, Gus Wüstemann, Zürich, Schweiz | www.guswustemann.com
Hascher & Jehle, Berlin, Prof. Sebastian Jehle, Berlin | www.hascherjehle.de
Herzog, Kassel + Partner, Rudi Kassel, Karlsruhe | www.herzog-kassel.de
Hille Architekten, Marcus Hille, Mainz | www.hillearchitekten.de
IAN+, Carmelo Baglivo, Rom, Italien | www.ianplus.it
Innenarchitekturbüro Sabina Schlegel, Sabina Schlegel, Waldshut-Tiengen | www.sabina-schlegel.de
Jangled Nerves GmbH, Ingo Zirngibl, Stuttgart | www.janglednerves.com
Jourdan Müller, Prof. Jochem Jourdan, Frankfurt | www.jourdan-mueller.de
Keggenhoff I Partner, Sabine Keggenhoff, Arnsberg-Neheim | www.keggenhoff.de
Kister Scheithauer Gross, Prof. Johannes Kister, Köln | www.ksg-architekten.de
Koschany Zimmer Architekten, Wolfgang Zimmer, Essen | www.kza.de
landau + kindelbacher architekten - innenarchitekten, Gerhard Landau, München | www.landaukindelbacher.de
Leyk und Wollenberg, Dietmar Leyk, Berlin | www.lwarchitects.eu
Ludloff + Ludloff Architekten, Jens Ludloff, Berlin | www.ludloffludloff.de
lwa leyk wollenberg architekten, Petra Wollenberg, Berlin | www.lwarchitects.eu
magma architecture, Martin Ostermann und Lena Kleinheinz, Berlin | www.magmaarchitecture.com
Miller & Maranta, Paola Maranta, Basel, Schweiz | www.millermaranta.ch
O-D-I sprl international, Iris Felicitas Wex, Brüssel, Belgien | www.o-d-i.eu
OX2architekten GmbH, Prof. Marcin und Ina-Maria Orawiec, Aachen | www.ox2.de
Planung - Raum – Design, Anne Batisweiler, München | www.buero.batisweiler.de
Pook Leiska Partner Dipl. Ing. Architekten, Christiane Leiska, Hamburg | www.p-l-p.de
Project GmbH, Florian Beck und Dieter Raichel, Esslingen am Neckar | www.project-gmbh.de
Pysall-Ruge Architekten, Justus Pysall, Berlin | www.pysall-ruge.de
Renner Hainke Wirth Architekten GmbH, Rolf Hainke und Stefan Wirth, Hamburg | www.rhwarchitekten.de
rheinschiene.architekten düsseldorf, Ralf Tüllmann, Düsseldorf | www.rheinschiene-architekten.de
Schneider + Sendelbach, Heiner Sendelbach, Braunschweig | www.schneider-sendelbach.de
tools off.architecture, Prof. Andreas Notter, München | www.tools-off.com
von Ey Architektur, Ulrich von Ey, Berlin | www.voney.de
wiewiorra hopp architekten, Prof. Carsten Wiewiorra, Berlin | www.wh-arch.de
wulf & partner, freie Architekten BDA, Prof. Tobias Wulf und Alexander Vohl, Stuttgart | www.wulf-partner.de
YES architecture, Prof. Ruth Berktold, München | www.yes-architecture.com

querbar

Ein Prosit … auf die Architektur in der „Querbar“. Ab 08. Juli konnte im Münchner AIT-ArchitekturSalon eine ganz spezielle Installation nicht nur besucht sondern regelrecht benutzt werden. Denn die Wiener Architektengruppe „querkraft“ blieb dem Sinn stiftenden Büronamen treu, dachte quer und erschuf einen Bartresen, den sie „querbar“ nannten – und an die sich trinkend lehnen konnte, wer immer sich mit Architektur beschäftigen wollte.

Das Gastspiel der Querbar in München war nur eine der zahlreichen Tournee-Stationen in verschiedenen europäischen Städten.

Die „Querbar“ ist nicht nur ein Ort an dem Wein und Bier konsumiert wird. Der Ausstellungstresen ist zugleich auch eine Ausstellungsraum, in und um dem sämtliche Projekte der österreichischen Architektengruppe „querkraft“ gezeigt werden soll. Zentrales Element der Wanderausstellung ist zwar eben jene Bar, die aber zugleich auch als Schauvitrine sämtlicher Modelle verwendet wird. Der Tresen ist außerdem umgeben von einer Auroeole aus Video-Beamern, die dem Besucher ermöglicht, sich verschiedene Projekte herbeizuholen, Bilder zu vergleichen und – unter dem alkoholischen Einfluß von Bier und Wein oder auch völlig nüchtern – deren Qualität oder auch (recht wienerisch) deren zu grundsätzlichen Sinn diskutieren.

Die treibenden Kräfte bei „querkraft“ sind die drei verbliebenen Gruppengründer Jakob Dunkl, Gerd Erhartt und Peter Sapp. Letzterer eröffnete auch am 08. Juli die Ausstellung im MünchnerAIT-ArchitekturSalon. Seit 2009 hat der 46-jährige eine Gastprofessur an der TU seiner Heimatstadt Wien inne. Das Wiener Architektenteam querkraft plant und baut Architektur im Bereich (sozialer)Wohnbau, Firmengebäude, Bürobau, Shop, Restaurant und öffentliche Bauten. Neben dem „ADBC adidas brand center“ in Herzogenaurach in Deutschland und der Gestaltung des Römermuseums in Wien, zählt das Privatmuseum „Sammlung Liaunig“ in Neuhaus in Kärnten zu den jüngsten querkraft-Projekten. „querkraft“ pflegt nicht nur an der büroeigenen „querbar“ einen eher ungezwungenen und lockeren Umgang mit der Architektur. Diese Haltung wirkt sich eindeutig auf die Projekte aus – und machte das Team zu einem der renommiertesten Büros der Wiener Architekturszene. Inzwischen wurden die „querkraft“-Arbeiten auch durch zahlreiche internationale Preise ausgezeichnet, darunter den „Young Architect of the Year“ Award (2004) sowie den „International Architecture Awards“ (2009) des Chicago Athenaeum.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 08. Juli 2010 | 19:30 Uhr

Austellungsdauer: 09. Juli bis 02. September 2010


Charity Chair

„Pimp up my chair" - so forderte AIT gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker schon seit einiger Zeit europäische Architekten und Innenarchitekten auf sich an unserem Projekt „CHARITY CHAIR“ zu beteiligen. Die Architekten wurden aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu verändern. Sie konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten, sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle werden anschließend versteigert Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute. Dieses AIT-Charity-Projekt wurde schon 2008 gestartet und geht nun im Jahr der Fußball-WM in die zweite Runde.

Die Stühle werden ab Juni in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in Deutschland und mehreren europäischen Staaten gezeigt. Die Besucher haben dabei die Gelegenheit mitzusteigern, die Abschlussveranstaltung findet im Herbst in Berlin statt. Der Erlös geht zu 100 Prozent ins Township. Das Bistum Augsburg sorgt mit seiner Organisation vor Ort dafür, dass jeder erlöste Euro dort angelangt, wo er gebraucht wird. Denn im Waisenhaus von Langa wird jenen Kindern eine Zukunft gegeben, die ihre Eltern durch AIDS, Kriminalität oder ganz einfach durch unbeschreibliche soziale oder medizinische Umstände verloren haben.

Die 120 Charity-Stühle fügen sich ein ins Jubiläumsjahr „120 Jahre AIT“, das mit dieser Aktion einen seiner Höhepunkte finden wird. Um die Ausstellung und das Charityprojekt noch attraktiver zu machen, wird es während der Ausstellungsphase – und damit während der Fußball-WM in Südafrika, immer wieder öffentliche Partys in den ArchitekturSalons mit Versteigerungen und Live-Bildern aus dem Kinderprojekt in Langa geben. Damit soll ein persönlicherer Bezug zwischen den Bietern um die Stühle und den Empfängern des Versteigerungserlöses gesichert werden. Jeder Dietiker-Stuhl hat übrigens bereits im unveredelten Zustand einen Wert von 300 Euro.

Die Architekten und Innenarchitekten, die sich mit den Stühlen befassten, kamen aus Skandinavien, Benelux, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Österreich und natürlich Deutschland. 100 Stühle wurden direkt an Innenarchitekten und Architekten vergeben. 15 Stühle werden von Hochschulen bearbeitet sowie von den Kindern der AITKinderworkshops. Inzwischen ist ein großer Teil der Stühle wieder von den Architekturbüros zurückgekommen - und die Resultate übertreffen alle Erwartungen.

Weitere Informationen auf www.ait-charitychair.de

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 10. Juni 2010 | 19:30 Uhr
Austellungsdauer: 11. Juni 2010 bis 25. Juni 2010


Wild Wild East

Gleich zwei Eröffnungen gab es am 11. Mai in München zu feiern. Nach drei Monaten „Warmlaufen“ konnte der 2. AIT-ArchitekturSalon endlich den Vollbetrieb aufnehmen – und mit der Ausstellung „wild wild east“ >bekam München seine erste „richtige“ Architekturausstellung im Salon in der Arcisstrasse 68.  

Mehr als 400 Gäste konnten auf den beiden Geschossen des Münchner AIT-Salons und im Innenhof begrüßt werden. Für diese herzliche Aufnahme vielen Dank. Als die Menge der Anmeldungen tags zuvor die Zahl 500 weit übertroffen hatte, bekam es das Münchner ArchitekturSalon-Team allerdings beinahe etwas mit der Angst zu tun. AIT-Veranstaltungen erreichen zwar häufig sogar die doppelte Teilnehmermenge - doch der Münchner AIT-ArchitekturSalon war schließlich zuvor drei Monate lang nur auf Sparflamme betrieben worden. Viele kleinformatige Veranstaltungen auf der Erdgeschoßebene hatten dazu gedient, sich langsam an die Münchner Architektenschaft heranzutasten. Ende April waren nun endlich alle langwierigen Bauarbeiten abgeschlossen und auch die neue Gaggenau-Küche war installiert. Es konnte also losgehen – und der neue AIT-ArchitekturSalon hat mitsamt des Münchner Salon-Teams um die langjährige AIT-Mitarbeiterin Annette Riegler nun seine Feuertaufe bestanden.
 
Salon-Schirmherr Jan Störmer kam extra aus Hamburg nach München und wünschte dem ersten süddeutschen ArchitekturSalon, dass er genauso schnell zu einem Zentrum des städtischen Architekturdiskurses werden möge, wie es beim Salon in seiner norddeutschen Heimatstadt geschehen war. Chefredakteur Dr. Dietmar Danner hatte in seiner Rede einer langen Liste von engagierten Mitarbeitern und Kollegen zu danken. Den größten Blumenstrauß bekam jedoch Eva Durant aus dem Büro „Tools off Architecture“ überreicht. Sie hatte das Projekt monatelang uneigennützig unterstützt und in winterlicher Eiseskälte ihr Büro zwei Stockwerke über dem AIT-ArchitekturSalon quasi als Baubude zur Verfügung gestellt.
 
Die zweite Eröffnung des Abends galt der Ausstellung „wild wild east“, die 60 der besten osteuropäischen Architektur und Innenarchitekturbüros präsentierte. Salon-Kuratorin Kristina Bacht hatte die Ausstellung zusammengestellt und eröffnete sie – nach der Premiere in Hamburg – zum zweiten Mal. Aus dem Ibbenbürener Architekturbüro „agn“ reiste der polnische Architekt Dr. Peter Kuczia an und leitete die Ausstellung mit einem kenntnisreichen Vortrag über die noch unentdeckte Avantgarde jenseits der Oder ein. Und wie auch schon in Hamburg kamen zahlreiche Kollegen aus Polen, Kroatien, der Slowakei und noch weiter östlich gelegenen Ländern VW-busweise angereist, um „ihre“ Ausstellung auch in München zu sehen. Im Rummel der allgemeinen ArchitekturSalon-Eröffnung gingen die osteuropäischen Arbeiten leider fast ein wenig unter.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 11. Mai 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Mai 2010 bis 04. Juni 2010

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem polnischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.


Übersicht der teilnehmenden Büros
 
3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll
HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
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mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu


Wein und Architektur

Nachdem der bundesweit ausgelobte zweite Architekturpreis Wein Ende März in Stuttgart an fünf Projekte verliehen wurde, kam die Ausstellung für eine Woche in den Münchner AIT-ArchitekturSalon. Neben den fünf Preisen gingen sieben Auszeichnungen an deutsche Winzer und deren Architekten. Ergänzend zur Ausstellung „Wein und Architektur“ fand am Abend der Vernissage eine Weinverkostung unter Anleitung eines Sommeliers statt. Im Mittelpunkt standen Weine des umbrischen Weingutes Terre Margaritelli.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 15. April 2010
Austellungsdauer: 16. April 2010 bis 23. April 2010