AlleswirdGut

100 Wasserhähne – 100 Jahre „Liquid Architecture“

Im Rahmen des Projektes 100 Wasserhöhne - 100 Jahre „Liquid Architecture“ präsentieren wir Skizzenvon Architekten und Innenarchitekten zu Ihren Visionen vom idealen Wasserhahn.Das Unternehmen Hansa feiert im diesem Jahr sein 100 jähriges Jubiläum.
Anlässlich zu diesem Jubiläum werden Architekten und Innenarchitekten aufgerufen Ihre Vision zum Thema „Wasserhahn“ zu skizzieren.
Die ersten Einreichungen wurden bereits im Dezember in einer Ausstellung im Hamburger AIT-ArchitekturSalon präsentiert. Zur Vernissage gab es zwei spannende Vorträge zum Thema "Liquid Architecture". Michael Zeisel, Design-Studio NOA aus Aachen berichtete  über "Wasserintegration in modernen Wohnwelten" und Prof. Meinrad Morger, Morger + Dettli Architekten, Basel sprach in einem Werkbericht über "Wasser in der Architektur".
 
Die nächste Station der wachsenden Ausstellung 100 Wasserhähne – 100 Jahre „Liquid Architecture“ ist München. Der Aufruf geht diesmal also an die bayrischen Architekten, Ihre Vision zum Thema „Wasserhahn“ zu skizzieren. Am 14.April 2011 um 19:30 Uhr findet die 2. Ausstellungseröffnung mit einem interessanten Werkvortrag von Gerd Wingårdh über „Wasser in der Architektur“ im Münchner ArchitekturSalon statt.
 
Die dritte und letzte Station ist Köln und Ziel ist es Hansa dort 100 Wasserhahn-Skizzen übereichen zu können, die dann in einem großem „Buch der Wasserhähne“veröffentlich werden sollen.

Ausstellungsdauer

Vernissage: 14. April 2011 | 19:30 Uhr mit einem Werkvortrag von von Gerd Wingårdh über „Wasser in der Architektur“
Ausstellungsdauer: 16. - 28. April 2011



Film.Architektur.Filmarchitektur

Mit einer Ausstellung über die Arbeiten der Berliner Regisseure Dominik und Benjamin Reding leiten die AIT-ArchitekturSalons ab Dezember eine neue Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe zum Thema Architektur und Film ein. Die Redings stehen dabei in einer besonderen Beziehung zu AIT. Denn sie schöpfen einen wesentlichen Teil ihrer szenographischen Inspirationen aus den bis zu 120 Jahre alten Ausgaben der AIT.

Unter dem Titel „Architektur – Architekturfilm – FilmArchitektur“ beschäftigt sich die Ausstellung mit der großen Fülle an Vernetzungen, Überlagerungen, und Beeinflussungen zwischen Architektur, Filmarchitektur und Filmen. Die Ausstellungen und die begleitenden Veranstaltungen sollen diesem Thema nachspüren. Die Redings präsentieren aus diesem Anlass auch ihre umfangreiche Sammlungen an Architekturbüchern und Zeitschriften. Im Mittelpunkt stehen Bücher der Verlagsanstalt Alexander Koch (VAK) sowie der VAK-Fachzeitschrift AIT (früher Innendekoration).
Dominik und Benjamin Reding wurden bekannt durch ihren Film „Oi! Warning“. Vor kurzem stellten sie ihren neuen Film „Für den unbekannten Hund“ vor. Im Mittelpunkt ihrer Kinofilme stehen dabei oft räumlich faszinierende, streng komponierte Szenenbilder von manchmal hypnotischer Wirkung. Als gelernter Architekt fertigt Reding für die Schlüsselszenen seiner Filme delikate Zeichnungen an – und sucht anschließend mit seinem Bruder in ganz Deutschland nach geeigneten Architekturen.
Die Ausstellung in den AIT-ArchitekturSalons Hamburg, München und Köln werden den Weg von der ersten Zeichnung über die reale Location bis zur entsprechend umgesetzten Filmszene darstellen und den Prozess nachvollziehbar werden lassen. Benjamin und Dominik Reding werden Vorträge zum Zusammenhang zwischen Architektur und Filmarchitektur halten und natürlich ihre Filme präsentieren. Neben den beiden Berliner Regisseuren werden in begleitenden Veranstaltungen weitere Szenographen, Schauspieler, öffentliche Filmförderer und Storyboarder auftreten und ihre Haltung in Vorträgen und Diskussionen erläutern. Dabei wird es um Deutschland und die deutsche Architektur und Innenarchitektur als szenographische Orte gehen. Denn das öffentliche Bild vieler Städte und Landschaften wurde nicht unwesentlich durch die Reflexionen in Kinofilmen und „Tatort“-Krimis beeinflusst. Neben dem allgemeinen Straßenbild zählen dabei besonders prägende Einzel-Architekturen eine Rolle, die durch das Medium Kinofilm und Fernsehfilm plötzlich eine Bekanntheit erfahren die weit über den traditionellen Wirkungskreis von Gebäuden hinausreichen. Gerade die in Filmen abgebildeten Innenräume werden für breiteste Bevölkerungsschichten zu prägenden und oft vorbildhaften Innenarchitekturen.

Zur Vernissage wird Dr.-Ing. Wolfgang Voigt, Stellvertretender Direktor Architekturmuseum Frankfurt/Main, eine Laudatio halten.
Zur Finissage am 17. März 2011 sprechen die Brüder Reding selbst über Ihr Werk "Für den unbekannten Hund".

zur Laudatio



Ausstellungsdauer

Vernissage: 10. Februar 2011 | 19:30 Uhr
Finissage: 17. März 2011 | 19:30 Uhr
Austellungsdauer : 11. Februar bis 17. März 2011
Filmabende:
"Für den unbekannten Hund": 16. Februar | 02. März | 16. März 2011
 

"Der ideale Sonnenschutz" Clauss Markisen

Vernissage mit einer Installation von Studenten der Akademie der Bildenden Künste - und einer Einführung von Volker Weuthen, Partner bei HPP Hentrich–Petschnigg & Partner, Düsseldorf



Vertreter führender Architekturbüros versammeln sich Anfang Oktober zu einem mehrtägigen Workshop in Venedig, um gemeinsam über das Thema Architektur und Sonnenschutz nachzudenken. Architekten wie Dionys Ottl, von Hild und K., Florian Illenberger von GMP Berlin, Martin Oster von KSP Jürgen Engel Architekten, Thorsten Overberg von Allmann Sattler Wappner oder auch Carlo Weber von Auer und Weber aus Stuttgart folgten der Einladung von clauss markisen.

Klingt spannend – und war es auch. Die Thematik wurde gewählt, weil Sonnenschutz gleich in mehrfacher Weise eines der Zukunftsthemen anspruchsvoller Entwürfe und verantwortungsvollen Bauens sein wird. Verstärkter Sonnenschutz, womöglich in rein additiver Form,  darf sich jedoch keinesfalls negativ auf die gestalterisch-architektonische Qualität eines Gebäudes auswirken. Das Ziel sollte vielmehr die Integration von Sonnenschutz und Architektur sein. Dies kann sowohl technische als auch gestalterische Konsequenzen haben. Die Teilnehmer diskutieren, vertieften Ansätze und präsentierten am Ende ihre Überlegungen.

Nun werden die Ergebnisse der gemeinsamen Workshoparbeit einer breiteren Fachöffentlichkeit bekannt gemacht werden, und zwar in Form von Ausstellungen in den AIT-ArchitekturSalons.


Vortrag:                     
Volker Weuthen, Partner bei HPP Hentrich–Petschnigg & Partner, Düsseldorf



Ausstellungsdauer

Vernissage: 17. Januar 2011 | 19:39 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Januar - 03. Februar 2011


MAX DUDLER

Der Schweizer Architekt Max Dudler gehört zu den renommierten Gestaltern der Gegenwart. Mit dem 2009 eröffneten Jacob- und Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin hat er jüngst große Anerkennung erfahren. Zu seinen wichtigen Bauwerken zählen die Diözesanbibliothek in Münster (2006), die Um- und Erweiterungsbauten des Bundesverkehrsministeriums in Berlin (1997-2005), das Hochhausensemble Hagenholzstrasse in Zürich (2004), das Museum Ritter in Waldenbuch (2005) sowie der Um- und Erweiterungsbau des Hambacher Schlosses (2008).
 
Der in Altenrhein geborene Architekt unterhält Büros in Berlin, Zürich und Frankfurt/Main. Dudler studierte an der Frankfurter Städelschule und an der Hochschule für Künste in Berlin. In den 1980er Jahren begann er als Projektarchitekt bei Oswald Mathias Ungers. In Gemeinschaft mit Karl Dudler und Pete Wellbergen gründete er 1986 ein eigenes Büro, das er seit 1992 alleine weiterführt. Seit 2004 ist er Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Max Dudler ist in München aktuell bei der Gestaltung des Schwabinger Tor-Areals beteiligt.
 
Die im AIT ArchitekturSalon zusammengeführten Entwürfe dokumentieren die kontinuierliche Beschäftigung des Büros mit dem Weiterbau der europäischen Stadt. In der Zusammenschau erschließt sich, wie stringent Dudler seinen konzeptionellen Ansatz mit jeweils wechselnder thematischer Perspektive aus dem Ideenreservoir der Geschichte der Stadt systematisch entwickelt hat. Bauwerke wie das Bewag Haus am Gendarmenmarkt aus dem Jahr 1997 - das älteste Bauwerk der Ausstellung - erscheinen heute ebenso präzise, konkret und aktuell wie zum Zeitpunkt ihrer Errichtung. Für Dudler sind seine Gebäude gewissermaßen gebauter Beweis seines beharrlichen Insistierens auf Kontinuität als wesentlicher Haltung im Umgang mit unseren Städten.
 
Die Ausstellung zeigt die maßgeblichen Beiträge Dudlers der letzten Jahrzehnte und gibt einen Ausblick auf die wichtigsten aktuellen Projekte des Büros. Detailliert gearbeitete Architekturmodelle aus Birnenholz veranschaulichen die Entwurfsideen. Großformatige Aufnahmen des Fotografen Stefan Müller geben die gebauten Ergebnisse wieder. Visualisierungen der Projekten liefern einen Einblick in die Entwurfsstrategien Dudlers.

Hier
geht's zum Film "Im Gespräch mit Max Dudler", produziert vom OK-TV Ludwigshafen.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 15. Dezember 2010 | 20:00 Uhr | Laudatio von Johannes Ernst, Steidle Architekten, München
Finissage: 13. Januar 2011 | 19:00 Uhr | Vortrag von Max Dudler zu seinem Werk (Arbeitstitel: Kontinuität)

Ausstellungsdauer: 16. Dezember 2010 - 14. Januar 2011


Foto Tilman Burgert

ErlebnisweltenMuseum2020

Vernissage und Ausstellung: Das Museum 2020


Mehr als 200 Architekten und Ausstellungsplaner wollten wissen, wie sich das Museum denn nun in 10 Jahren präsentieren wird. Kein Wunder: Schließlich ist kaum eine andere Bauaufgabe so von den veränderten Konsum- und Sehgewohnheiten betroffen. Das Internet dient als zentrale Rechercheplattform und so mancher glaubt, alles Wissen der Welt auf seinem I-Pad qualifiziert versammeln zu können. Darauf werden sich Architekten und Ausstellungsmacher einstellen müssen.
Und wie wird das Museum im Jahre 2020 denn nun aussehen? So fragte AIT gemeinsam mit Veranstaltungspartner Schott - und präsentierte die Ergebnisse eines Workshops im Münchner AIT-ArchitekturSalon. Die verschiedenen Antworten deuteten alle in dieselbe Richtung: Das Museum wird noch kommunikativer - und stellt sich womöglich sogar inpiduell auf jeden Besucher ein. Ganz sicher aber wird es deutlich gläserner werden. Die geladenen Architekten, Ausstellungsmacher und Lichtplaner definierten sogar, welche konkreten Eigenschaften künftige Museen haben sollten - und leiteten daraus sogleich höchst konkrete Produkt-Forderungen an den Spezialglashersteller Schott ab.

Die Ausstellung wurde am 25.November im Münchner AIT-ArchitekturSalon eröffnet. Die vier Arbeitsgruppen präsentieren dabei ihre Museums- und Ausstellungsentwürfe sowie die Visionen des Werkstoffes Glas.



Ausstellungsdauer

Vernissage: 25. November 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 26. November 2010 bis 09. Dezember 2010

Ausstellung der Sonderkategorie „Nachhaltigkeit/Sustainability“ des renommierten contractworld.award.

Das Thema Nachhaltigkeit wird immer bestimmender in der öffentlichen Baudebatte – doch obwohl die Zertifizierungsspezialisten von LEED, DGNB und anderen um Aufmerksamkeit und sicher auch um Marktanteile buhlen – so richtig Bescheid weiß eigentlich niemand. Seit Jahren steht das Thema Nachhaltigkeit im journalistischen Zentrum der AIT-Schwesterzeitschrift xia- intelligente architektur. Zusammen riefen AIT und xia die internationale Architektenschaft dazu auf, uns für eine Ausstellung samt Symposion in den derzeit drei AIT-ArchitekturSalons ihre „nachhaltigsten“ Projekte ein zu senden. Das Resultat ist ein Spiegel der Debatte – beziehungsweise der Konfusion. Das Spektrum der in München gezeigten Arbeiten reicht von Projekten, die bereits mit den Medaillen und Auszeichnungen der persen Profi-Zertifizierer dekoriert sind bis zu Bauten, die sich jeder Zertifizierungsmethode verweigern. Noch hat offenbar niemand die Deutungshoheit über die Begrifflichkeit und den Inhalt der „Nachhaltigkeit“ errungen.
 
Ergänzend zur Ausstellung befasst sich der Münchner AIT ArchitekturSalon in einem praxisnahen Symposion mit diesem Bereich. Schließlich konnte Oliver Kühn von gkk+ vor wenigen Wochen in München für das erste deutsche Hochhaus die LEED-Zertifizierung in Gold entgegennehmen. Der Süddeutsche Verlag vor den Toren der Stadt darf sich nun mit diesem Titel schmücken – doch was bedeutet dies konkret?
 
Im Rahmen einer anderen AIT-Veranstaltung hatten sich führende deutsche Architekten mit dem Arbeitsschwerpunkt Officegebäude bereits angeregt über die Konsequenzen der Zertifizierungen unterhalten – ohne jedoch dabei zu einem wirklichen Ergebnis zu kommen. Welche Zertifizierungsweise ist die sinnvollste – für den Architekten, für den Innenarchitekten, für den Bauherren, für den Mieter, für die Gesellschaft? Welche wird sich durchsetzen? Sollte der aus Übersee kommende Standard LEED gewählt werden oder doch besser die deutsche DGNB den Vorzug bekommen? Wollen französische Bauherren auch für Projekte außerhalb Frankreichs womöglich den französischen Standard? Welches Zertifikat bevorzugen Bauherren? Welches lässt sich bei Mietern besser vermarkten? Was bedeutet dies alles für den Planungsprozess, die Kosten und für den Einsatz von bestimmten Produkten?

Führende indische Architekten hatten bei einem anderen AIT-Symposion im Hamburger ArchitekturSalon schließlich bereits angemerkt, dass ihre heimatlichen Bauherren auf dem Subkontinent inzwischen verstärkt auf den LEED-Standard setzen – mit dem erstaunlichen Nebeneffekt dass plötzlich indische Produkte nur noch schwer verbaut werden können. Schnell keimte der Verdacht auf, hinter nationalen Zertifizierungsmethoden verberge sich letztlich eine nationale Wirtschaftsförderung im globalen Maßstab anzutreiben – und keineswegs der altruistische Wunsch nach Nachhaltigkeit.
 
Die Ausstellung soll durch ein Symposion am 19. November 2010 begleitet werden. Weitere Informationen erfahren Sie in Kürze an dieser Stelle.

 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 28. Oktober 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 29. Oktober 2010 bis 19. November 2010


Übersicht der teilnehmenden Büros

4a Architekten/ Stuttgart/ www.4a-architekten.de
AAg Loebner Schäfer Weber BDA/ Heidelberg/ www.architekten-ag.de
AAP Architekten ZT-GmbH/ Wien, Österreich/ www.aap.or.at
Alvisi Kirimoto + Partners S.r.l./ Rom,Italien/ www.alvisikirimoto.it
Andres Carosio Architekten AG/ Erlenbach,Schweiz/ www.swiss-architects.com/carosio
Arch. DI Oskar Leo Kaufmann / Albert Rüf ZT GmbH/Dornbrin,Österreich          
Architektur Hansulrich Benz/ Weissach/ www.HansulrichBenz.de
Architekturpraxis/ Berlin/ architekturpraxis.com
atelier pro architecten bv/ Den Haag, Niederlande/ www.atelierpro.nl
Bauder Scheibl/ Linz, Österreich                                   
Behnisch Architekten/ Stuttgart/ www.behnisch.de
Bogevischs Buero, Hofmann Ritzer Architekten/ München/ www.bogevisch.de
Braunwagner/ Aachen/ www.braunwagner.de
Bünemann & Collegen/ Hannover/ www.buenemann-collegen.de
Carlos Martinez Architekten AG/SWB SIA/ Berneck, Schweiz/ www.carlosmartinez.ch
dan pearlman Markenarchitektur GmbH/ Berlin/ www.danpearlman.com
Dipl. Ing. (FH) Architekt Rolf Mertens/ Konstanz                    
eisfeld engel Architekten/ Hamburg/ www.eisfeldengel.de
Giuliani Hönger /Zürich, Schweiz/ www.giulianihoenger.ch
Gnosa Architekten/ Hamburg/ www.gnosa-architekten.de
HaagWagner/ Zürich, Schweiz/ www.haagwagner.ch
Hage Felshart Griesenberg Architekten BDA/ Ahrensburg/ www.fhfg-architekten.de
"Harder Spreyermann Architekten ETH/SIA/BSA AG"/ Zürich, Schweiz/ www.harderspreyermann.ch
Hartmut Cammisar, Architekten Designer Ingenieure/ Kaiserslautern/ www.cammisar.de
Heikaus GmbH/ Mundelsheim/ www.heikaus.de
J. Mayer H./ Berlin/ www.jmayerh.de
KLM Architekten/ Berlin/ www.klm-architekten.de
Labor Weltenbau Architectural Design  Elmar Gauggel/ Stuttgart/ www.labor-weltenbau.de
Marco Glashagen Innenarchitektur/ Düsseldorf/ www.marcoglashagen.de
MDMA/ Brüssel, Belgien/ www.mdma.be
mikropolis, Prof Ulrike Mansfeld Architekten BDA/ Bremen/ www.mikropolis.net
Müller Architekten/ Heilbronn/ www.architekten-online.com
Nissen & Wentzlaff/ Basel, Schweiz/ www.nwarch.ch
Planungsbüro für Baukunst/ Zimmern o.R./ www.dbarch.eu
Prof. Han Slawik Architekt/ Hannover/ www.slawik.net
qbus Architektur/ Hannover/ www.qbus-architektur.de
sapinski salon /Innsbruck, Österreich/ www.sapinski-salon.com
SBA GmbH/ Stuttgart/ www.sba-int.com
Schrammel Architekten Srtadtplaner/ Augsburg/ www.schrammel-architekten.de
Schulz & Schulz Architekten GmbH/ Leipzig/ www.schulzarchitekten.de
Schürmann Spannel/ Berlin/ www.sspag.de
Sebastian David Büscher Innen-Architektur und Design     /Gütersloh/ www.sebastian-buescher.de
Soyka/Silber/Soyka Architekten/ Wien, Österreich/ www.architekt.at
SSP Architekten/ Bochum/ www.schulz-seissl.de
studio 211/ Stuttgart/ www.studio-211.de
Takeshi Hosaka/ Tokio, Japan                                        
WEBERWÜRSCHINGER Gesellschaft von Architekten mbH/ Berlin/ www.weberwuerschinger.com
wit design bv/ Zaltbommel, Niederlande/ www.witdesign.nl

Generation Reißbrett: Die Ü40 Architekten - was sie werden wollten und was sie wurden

Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?

Studentischer Anspruch und architektonische Wirklichkeit klaffen oft weit auseinander – ja eigentlich müssen sie es auch. Denn wann außer zu Studienzeiten hat der angehende Architekt oder Innenarchitekt denn noch die Möglichkeit, seine Visionen, seine Ansprüche und seine Thesen so frei und – trotz aller professoralen Ermahnungen – uneingeschränkt zu realisieren wie im Diplommodell?
 
In den 20 oder 30 Jahren, die zwischen dem Diplommodell und den aktuellen Bauten der heute 40 oder 65-jährigen liegen, zeigt sich das Ankommen in der Realität der wirtschaftlichen und bautechnischen Zwänge, das Kapitulieren vor dem vorgeblichen Mainstream oder das Treubleiben über jede Modeströmung hinweg. Kaum einmal wird so viel Herzblut und auch so viel Mühe in den Modellbau gesteckt, wie in das studentische Diplom, das Abschluss- und Kulminationspunkt der Studienzeit ist – und das danach bestenfalls auf dem elterlichen Speicher verschimmelt und jedes Jahr aufs Neue zu einem Anruf der Mutter führt, ob man das sperrige Ding denn nun endlich zum gleichnamigen Sperrmüll stellen dürfe.

Für den AIT-ArchitekturSalon erkundigte sich das AIT-Team bei zahlreichen renommierten Architekten und Innenarchitekten. Manche versicherten glaubhaft, das Modell schon vor Jahren zerstört zu haben, andere machten obskure Sturmfluten und Feuersbrünste für den tragischen Verlust des tatsächlich hoch ambitionierten Verlustes verantwortlich. Doch von vielen erhielten wir die Zusage, das zumeist schon leicht lädierte Werk zur Ausstellungszwecken zur Verfügung gestellt zu bekommen. Auf diese Weise erhalten die Münchner nun die Gelegenheit zu sehen, wie bei Daniel Libeskind alles begann und was Dietz Joppien Architekten in Ihrer Lehrzeit alles erdachten. Einer der Angefragten hatte sein Modell in einem rituellen Akt mit Benzin übergossen und mit einer Feuerbestattung entsorgt. Zum Glück bannte er dies alles auf Super 8 (für die älteren unter den Lesern: Es handelt sich dabei um schmalspurigen Zelluloidfilm, den Vorgänger von Video und Digicam). Diese historische Aufnahme zeigen wir im AIT-ArchitekturSalon natürlich ebenfalls.
 
Als Referenten der Ausstellungsvernissage haben wir mit Prof. Ruth Berktold, yes architecture, München, Eike Becker, Eike Becker_Architekten, Berlin und Ernst Ulrich Tillmanns, 4a Architekten GmbH, Stuttgart typische Vertreter der Architekten-Generation Ü40 gewonnen, die die Jahre zwischen Diplom und architektonischem Ist-Zustand aus persönlicher wie allgemein architektonischer Sicht analysierten – stets auf der Suche nach dem bewahrten oder verloren gegangenen oder gereiften architektonischen Ich.


 

Ausstellungsdauer

Vernissage: 09. September 2010

Ausstellungsdauer: 10. September 2010 - 21. Oktober 2010


Übersicht der teilnehmenden Büros

4a Architekten GmbH, Ernst-Ulrich Tillmanns, Stuttgart | www.architektenbuero4a.de
Anja Beecken Architekten, Anja Beecken, Berlin | www.anja-beecken.de
Architekt Daniel Libeskind AG, Daniel Libeskind, Zürich, Schweiz | www.daniel-libeskind.com
Architekten Schwarz.Jacobi, Susanne Schwarz, Stuttgart | www.schwarz-jacobi.de
Architekturbüro Hans-Jürgen Lison, Hans-Jürgen Lison, Bad Soden am Taunus | www.architekt-lison.de
Ascan Tesdorpf  Architekt, Ascan Tesdorpf, Berlin | www.at-a.de
ATELIER BRÜCKNER GmbH, Shirin Frangoul-Brückner und Eberhard Schlag, Stuttgart | www.atelier-brueckner.com
b-k-i Brandherm + Krumrey, Sabine Krumrey, Hamburg, Köln | www.b-k-i.de
bodensteiner.fest Architekten Stadtplaner, Chistian Bodensteiner, München | www.bodensteiner-fest.de
C+S ASSOCIATI Architekten, Carlo Cappai und Maria Alessandra Segantini, Treviso, Italien | www.cipiuesse.it
Conradin Clavuot, Conradin Clavuot, Chur
CRi Cronauer + Romani, Rolf Romani, Bensheim | www.c-r-i.de
:: dan pearlman erlebnisarchitektur GmbH, Kieran Stanley, Berlin | www.danpearlman.com
3deluxe biorythm, Nik Schweiger, Berlin | www.biorythm.de
Dietz Joppien, Albert Dietz, Frankfurt | www.dietz-joppien.de
Droste Droste & Urban Architektengesellschaft mbH, Prof. Dr. Volker Droste und Matthias Benecke, Oldenburg | www.droste-urban.de
Eike Becker_Architekten, Eike Becker, Berlin | www.eb-a.de
Ernst Giselbrecht + Partner architektur zt gmbh, Ernst Giselbrecht, Graz, Österreich | www.giselbrecht.at
Finsterwalder Architekten, Rudolf und Maria Finsterwalder, Stephanskirchen  | www.finsterwalderarchitekten.com
Franken Architekten GmbH, Bernhard Franken, Frankfurt/Main | www.franken-architekten.de
Gewers & Partner, Georg Gewers, Berlin | www.gewers-partner.de
günther & schabert, Martina Günther, München | www.architekturusw.de
Gus Wüstemann, Zürich, Gus Wüstemann, Zürich, Schweiz | www.guswustemann.com
Hascher & Jehle, Berlin, Prof. Sebastian Jehle, Berlin | www.hascherjehle.de
Herzog, Kassel + Partner, Rudi Kassel, Karlsruhe | www.herzog-kassel.de
Hille Architekten, Marcus Hille, Mainz | www.hillearchitekten.de
IAN+, Carmelo Baglivo, Rom, Italien | www.ianplus.it
Innenarchitekturbüro Sabina Schlegel, Sabina Schlegel, Waldshut-Tiengen | www.sabina-schlegel.de
Jangled Nerves GmbH, Ingo Zirngibl, Stuttgart | www.janglednerves.com
Jourdan Müller, Prof. Jochem Jourdan, Frankfurt | www.jourdan-mueller.de
Keggenhoff I Partner, Sabine Keggenhoff, Arnsberg-Neheim | www.keggenhoff.de
Kister Scheithauer Gross, Prof. Johannes Kister, Köln | www.ksg-architekten.de
Koschany Zimmer Architekten, Wolfgang Zimmer, Essen | www.kza.de
landau + kindelbacher architekten - innenarchitekten, Gerhard Landau, München | www.landaukindelbacher.de
Leyk und Wollenberg, Dietmar Leyk, Berlin | www.lwarchitects.eu
Ludloff + Ludloff Architekten, Jens Ludloff, Berlin | www.ludloffludloff.de
lwa leyk wollenberg architekten, Petra Wollenberg, Berlin | www.lwarchitects.eu
magma architecture, Martin Ostermann und Lena Kleinheinz, Berlin | www.magmaarchitecture.com
Miller & Maranta, Paola Maranta, Basel, Schweiz | www.millermaranta.ch
O-D-I sprl international, Iris Felicitas Wex, Brüssel, Belgien | www.o-d-i.eu
OX2architekten GmbH, Prof. Marcin und Ina-Maria Orawiec, Aachen | www.ox2.de
Planung - Raum – Design, Anne Batisweiler, München | www.buero.batisweiler.de
Pook Leiska Partner Dipl. Ing. Architekten, Christiane Leiska, Hamburg | www.p-l-p.de
Project GmbH, Florian Beck und Dieter Raichel, Esslingen am Neckar | www.project-gmbh.de
Pysall-Ruge Architekten, Justus Pysall, Berlin | www.pysall-ruge.de
Renner Hainke Wirth Architekten GmbH, Rolf Hainke und Stefan Wirth, Hamburg | www.rhwarchitekten.de
rheinschiene.architekten düsseldorf, Ralf Tüllmann, Düsseldorf | www.rheinschiene-architekten.de
Schneider + Sendelbach, Heiner Sendelbach, Braunschweig | www.schneider-sendelbach.de
tools off.architecture, Prof. Andreas Notter, München | www.tools-off.com
von Ey Architektur, Ulrich von Ey, Berlin | www.voney.de
wiewiorra hopp architekten, Prof. Carsten Wiewiorra, Berlin | www.wh-arch.de
wulf & partner, freie Architekten BDA, Prof. Tobias Wulf und Alexander Vohl, Stuttgart | www.wulf-partner.de
YES architecture, Prof. Ruth Berktold, München | www.yes-architecture.com

querbar

Ein Prosit … auf die Architektur in der „Querbar“. Ab 08. Juli konnte im Münchner AIT-ArchitekturSalon eine ganz spezielle Installation nicht nur besucht sondern regelrecht benutzt werden. Denn die Wiener Architektengruppe „querkraft“ blieb dem Sinn stiftenden Büronamen treu, dachte quer und erschuf einen Bartresen, den sie „querbar“ nannten – und an die sich trinkend lehnen konnte, wer immer sich mit Architektur beschäftigen wollte.


Das Gastspiel der Querbar in München war nur eine der zahlreichen Tournee-Stationen in verschiedenen europäischen Städten.

Die „Querbar“ ist nicht nur ein Ort an dem Wein und Bier konsumiert wird. Der Ausstellungstresen ist zugleich auch eine Ausstellungsraum, in und um dem sämtliche Projekte der österreichischen Architektengruppe „querkraft“ gezeigt werden soll. Zentrales Element der Wanderausstellung ist zwar eben jene Bar, die aber zugleich auch als Schauvitrine sämtlicher Modelle verwendet wird. Der Tresen ist außerdem umgeben von einer Auroeole aus Video-Beamern, die dem Besucher ermöglicht, sich verschiedene Projekte herbeizuholen, Bilder zu vergleichen und – unter dem alkoholischen Einfluß von Bier und Wein oder auch völlig nüchtern – deren Qualität oder auch (recht wienerisch) deren zu grundsätzlichen Sinn diskutieren.

Die treibenden Kräfte bei „querkraft“ sind die drei verbliebenen Gruppengründer Jakob Dunkl, Gerd Erhartt und Peter Sapp. Letzterer eröffnete auch am 08. Juli die Ausstellung im MünchnerAIT-ArchitekturSalon. Seit 2009 hat der 46-jährige eine Gastprofessur an der TU seiner Heimatstadt Wien inne. Das Wiener Architektenteam querkraft plant und baut Architektur im Bereich (sozialer)Wohnbau, Firmengebäude, Bürobau, Shop, Restaurant und öffentliche Bauten. Neben dem „ADBC adidas brand center“ in Herzogenaurach in Deutschland und der Gestaltung des Römermuseums in Wien, zählt das Privatmuseum „Sammlung Liaunig“ in Neuhaus in Kärnten zu den jüngsten querkraft-Projekten. „querkraft“ pflegt nicht nur an der büroeigenen „querbar“ einen eher ungezwungenen und lockeren Umgang mit der Architektur. Diese Haltung wirkt sich eindeutig auf die Projekte aus – und machte das Team zu einem der renommiertesten Büros der Wiener Architekturszene. Inzwischen wurden die „querkraft“-Arbeiten auch durch zahlreiche internationale Preise ausgezeichnet, darunter den „Young Architect of the Year“ Award (2004) sowie den „International Architecture Awards“ (2009) des Chicago Athenaeum.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 08. Juli 2010 | 19:30 Uhr

Austellungsdauer: 09. Juli bis 02. September 2010


 

Charity Chair

„Pimp up my chair" - so forderte AIT gemeinsam mit dem Schweizer Möbelhersteller Dietiker schon seit einiger Zeit europäische Architekten und Innenarchitekten auf sich an unserem Projekt „CHARITY CHAIR“ zu beteiligen. Die Architekten wurden aufgefordert den Holzstuhl „ONO“ nach Belieben zu verändern. Sie konnten mit dem Stuhl machen was sie wollten, sie mussten es lediglich für einen guten Zweck tun. Denn die auf diese Weise zu Kunstobjekten weiterentwickelten Stühle werden anschließend versteigert Der Erlös kommt einem Kinderprojekt im südafrikanischen Township Langa bei Kapstadt zugute. Dieses AIT-Charity-Projekt wurde schon 2008 gestartet und geht nun im Jahr der Fußball-WM in die zweite Runde.

 

Die Stühle werden ab Juni in den AIT-ArchitekturSalons und darüber hinaus in Deutschland und mehreren europäischen Staaten gezeigt. Die Besucher haben dabei die Gelegenheit mitzusteigern, die Abschlussveranstaltung findet im Herbst in Berlin statt. Der Erlös geht zu 100 Prozent ins Township. Das Bistum Augsburg sorgt mit seiner Organisation vor Ort dafür, dass jeder erlöste Euro dort angelangt, wo er gebraucht wird. Denn im Waisenhaus von Langa wird jenen Kindern eine Zukunft gegeben, die ihre Eltern durch AIDS, Kriminalität oder ganz einfach durch unbeschreibliche soziale oder medizinische Umstände verloren haben.

Die 120 Charity-Stühle fügen sich ein ins Jubiläumsjahr „120 Jahre AIT“, das mit dieser Aktion einen seiner Höhepunkte finden wird. Um die Ausstellung und das Charityprojekt noch attraktiver zu machen, wird es während der Ausstellungsphase – und damit während der Fußball-WM in Südafrika, immer wieder öffentliche Partys in den ArchitekturSalons mit Versteigerungen und Live-Bildern aus dem Kinderprojekt in Langa geben. Damit soll ein persönlicherer Bezug zwischen den Bietern um die Stühle und den Empfängern des Versteigerungserlöses gesichert werden. Jeder Dietiker-Stuhl hat übrigens bereits im unveredelten Zustand einen Wert von 300 Euro.

Die Architekten und Innenarchitekten, die sich mit den Stühlen befassten, kamen aus Skandinavien, Benelux, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Österreich und natürlich Deutschland. 100 Stühle wurden direkt an Innenarchitekten und Architekten vergeben. 15 Stühle werden von Hochschulen bearbeitet sowie von den Kindern der AITKinderworkshops. Inzwischen ist ein großer Teil der Stühle wieder von den Architekturbüros zurückgekommen - und die Resultate übertreffen alle Erwartungen.

Weitere Informationen auf www.ait-charitychair.de

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 10. Juni 2010 | 19:30 Uhr
Austellungsdauer: 11. Juni 2010 bis 25. Juni 2010


Wild Wild East

Gleich zwei Eröffnungen gab es am 11. Mai in München zu feiern. Nach drei Monaten „Warmlaufen“ konnte der 2. AIT-ArchitekturSalon endlich den Vollbetrieb aufnehmen – und mit der Ausstellung „wild wild east“ >bekam München seine erste „richtige“ Architekturausstellung im Salon in der Arcisstrasse 68.  


Mehr als 400 Gäste konnten auf den beiden Geschossen des Münchner AIT-Salons und im Innenhof begrüßt werden. Für diese herzliche Aufnahme vielen Dank. Als die Menge der Anmeldungen tags zuvor die Zahl 500 weit übertroffen hatte, bekam es das Münchner ArchitekturSalon-Team allerdings beinahe etwas mit der Angst zu tun. AIT-Veranstaltungen erreichen zwar häufig sogar die doppelte Teilnehmermenge - doch der Münchner AIT-ArchitekturSalon war schließlich zuvor drei Monate lang nur auf Sparflamme betrieben worden. Viele kleinformatige Veranstaltungen auf der Erdgeschoßebene hatten dazu gedient, sich langsam an die Münchner Architektenschaft heranzutasten. Ende April waren nun endlich alle langwierigen Bauarbeiten abgeschlossen und auch die neue Gaggenau-Küche war installiert. Es konnte also losgehen – und der neue AIT-ArchitekturSalon hat mitsamt des Münchner Salon-Teams um die langjährige AIT-Mitarbeiterin Annette Riegler nun seine Feuertaufe bestanden.
 
Salon-Schirmherr Jan Störmer kam extra aus Hamburg nach München und wünschte dem ersten süddeutschen ArchitekturSalon, dass er genauso schnell zu einem Zentrum des städtischen Architekturdiskurses werden möge, wie es beim Salon in seiner norddeutschen Heimatstadt geschehen war. Chefredakteur Dr. Dietmar Danner hatte in seiner Rede einer langen Liste von engagierten Mitarbeitern und Kollegen zu danken. Den größten Blumenstrauß bekam jedoch Eva Durant aus dem Büro „Tools off Architecture“ überreicht. Sie hatte das Projekt monatelang uneigennützig unterstützt und in winterlicher Eiseskälte ihr Büro zwei Stockwerke über dem AIT-ArchitekturSalon quasi als Baubude zur Verfügung gestellt.
 
Die zweite Eröffnung des Abends galt der Ausstellung „wild wild east“, die 60 der besten osteuropäischen Architektur und Innenarchitekturbüros präsentierte. Salon-Kuratorin Kristina Bacht hatte die Ausstellung zusammengestellt und eröffnete sie – nach der Premiere in Hamburg – zum zweiten Mal. Aus dem Ibbenbürener Architekturbüro „agn“ reiste der polnische Architekt Dr. Peter Kuczia an und leitete die Ausstellung mit einem kenntnisreichen Vortrag über die noch unentdeckte Avantgarde jenseits der Oder ein. Und wie auch schon in Hamburg kamen zahlreiche Kollegen aus Polen, Kroatien, der Slowakei und noch weiter östlich gelegenen Ländern VW-busweise angereist, um „ihre“ Ausstellung auch in München zu sehen. Im Rummel der allgemeinen ArchitekturSalon-Eröffnung gingen die osteuropäischen Arbeiten leider fast ein wenig unter.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 11. Mai 2010 | 19:30 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Mai 2010 bis 04. Juni 2010

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von dem polnischen Architekten Dr. Peter Kuczia, Mitarbeiter bei agn niederberghaus & partner, Ibenbüren.


Übersicht der teilnehmenden Büros
 
3h architecture, Budapest, Hungary | www.3h.hu
3LHD, Zagreb, Croatia | www.3LHD.com
4a architekti, Prague, Czech Republic | www.architekti4a.cz
8 A.M., Riga, Lativa | www.8am.lv
90 Architekci, Warsaw, Poland | www.a90.pl
AG PLANUM, Zagreb, Croatia | www.agplanum.com
ak2 architecture studio, Bratislava, Slovakia | www.ak2.sk
AKSL, Ljubjana, Slovenia | www.aksl.org
ArC-2, Wroclaw, Poland | www.arc2.com.pl
Architect Martin Aunin, Estonia | http://nap.arhliit.ee/martin/cv
Archistudio Studniarek+Pilinkiewicz, Uatowice, Poland | www.archistudio.pl
Archteam, Brno, Czech Republic | www.archteam.cz
Atelier Thomas Pucher, Graz, Austria www.thomaspucher.com
atos6 Ostrava-Muglinov, Czech Republic | www.atos6.cz
BEEF ARCHITECTS, Bratislava, Slovakia | www.beef.sk
BUDCUD, Krakow, Poland | www.budcud.org
C+HO AR s.c., Szczecin, Poland | www.cplushoar.com
CENTRALA, Warsaw, Poland | www.centrala.net.pl
cuboid architekti, Prague, Czech Republic | www.cuboid.cz
deklaea gregoric arhitekti, Ljubjana, Slovenia | www.dekleva-gregoric.com
DESET, Sofia, Bulgaria | www.35910.com
EEK & Mutso OÜ, Tallin, Estonia | www.eekmutso.ee
ELASTIK, Ljubjana, Slovenia | www.elastik.net
EM Jednacz Architekti, Warsaw, Poland | www.jednacz.com.pl
enota projektironje d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.enota.si
EPIPHYTE LAB, New York, USA | www.epiphyte-lab.com
Foldes Avd Co. Architects LTD, Liszvyai, Hungary | www.foldesarchitects.hu
Franek architects, Brno, Czech Republic | www.franekarchitects.cz
GEON Architects, Busapest, Hungary | www.geon.hu
grupa 5, Warsaw, Poland | www.grupa5.com.pl/en
HS99, Koszalin, Poland | www.hs99.pll
HG Arrhitektuur, Tallinn, Estonia | www.hga.ee
INDIA, Riga, Lativa | www.india.lv
Ivanisin.Kabashi.Arhitekti, Zagreb, Croatia | www.ivanisin-kabashi.hr
Kabarowski Misiura Architekci, Wroclaw, Poland | www.k-m-a.pl
minus plus, Budapest, Hungary | www.minusplus.hu
Konior Studio, Katowice, Poland | www.koniorstudio.p
kwk promes, Katowice, Poland | www.kwkpromes.pl
LOLOT, Riga, Lativa | www.lolot.lv
Mackow, Poland
medusa group, Bytom, Poland | www.medusagroup.pl
mmxx architects, Sofia, Bulgaria | www.mmxxarchitects.com
Mobius Architekci, Krakow, Poland | www.mobius.pl
njirict, Zagreb, Croatia | www.njiric.com
Nrja, Riga, Lativa | www.nrja.lv
Nuca, Bucharest, Romania
O:SNAP, Sarajevo, Bosnia & Herzegovina | www.osnap.ba
PAG, Wroclaw, Poland | www.paglowacki.pl
Plazma Architecture Studio, Vilnius, Lithuania | www.plazma.lt
Pysall-Ruge, Berlin, Germany | www.pysall-ruge.de|
q2studio APP, Wroclaw, Poland | www.q2studio.pl
Qarta Architektura s.r.o., Prague, Czech Republic | www.qarta.cz
Roman Rutkowski Architects, Wroclaw, Poland | www.rr-a.pl
Square One, Bucharest, Romania | www.squareone.ro
Studio Grad, Podgorica, Montenegro | www.studiograd.net
Studio Kalamar d.o.o., Ljubjana, Slovenia | www.kalamar.si
studio new work, Brno, Czech Republic | www.newwork.cz
Tamizo Architects Group, Lodz, Poland | www.tamizo.pl
upi-2m, Krajiska, Croatia | www.upi-2m.hr
WWAA, Warsaw, Poland | www.budcud.org
ZSK Architects, Budapest, Hungary | www.zsk.hu


Wein und Architektur

Nachdem der bundesweit ausgelobte zweite Architekturpreis Wein Ende März in Stuttgart an fünf Projekte verliehen wurde, kam die Ausstellung für eine Woche in den Münchner AIT-ArchitekturSalon. Neben den fünf Preisen gingen sieben Auszeichnungen an deutsche Winzer und deren Architekten. Ergänzend zur Ausstellung „Wein und Architektur“ fand am Abend der Vernissage eine Weinverkostung unter Anleitung eines Sommeliers statt. Im Mittelpunkt standen Weine des umbrischen Weingutes Terre Margaritelli.

 

Ausstellungsdauer:

Vernissage: 15. April 2010
Austellungsdauer: 16. April 2010 bis 23. April 2010